Nur wenige Tage nach der Wahl des neuen Führungsduos im Bezirksausschuss Siddessen haben die Vertreter der Liste Zukunft mehrere gefährliche Schlaglöcher im Ort provisorisch gesichert. Hintergrund waren Straßenschäden, die nach dem Abtauen der langen Frost- und Schneeperiode besonders deutlich sichtbar geworden waren.
Betroffen waren unter anderem die Straßen Am Kirchhof, Bergstraße und Zum Tiefental. Teilweise hatten die Schlaglöcher eine Tiefe erreicht, die insbesondere für Fahrradfahrer eine akute Sturzgefahr darstellte. Hinweise aus der Bürgerschaft hatten den Handlungsbedarf zusätzlich unterstrichen.
Der neue Bezirksausschussvorsitzende Stefan Heilemann sowie der neue Bezirksverwaltungsstellenleiter Peter Beller handelten daher gemeinsam mit Ratsherr Johannes Bobbert kurzfristig: In Eigenleistung wurden die gefährlichsten Stellen provisorisch mit feinkörnigem Schotter verfüllt und leicht verdichtet, um die unmittelbare Gefährdung zunächst zu reduzieren. Kosten für die Stadt entstanden dabei nicht.
Gleichzeitig stellt der Bezirksausschuss klar, dass die endgültige Wiederherstellung der Straßen Aufgabe des Baulastträgers beziehungsweise der ausführenden Glasfaserfirma SEWIKOM sei. Hier wird nun eine zeitnahe fachgerechte Instandsetzung eingefordert. Aus Sicht des Bezirksausschusses sind viele der Baustellen bislang nur unzureichend geschlossen worden.
„Wir wollten verhindern, dass etwas passiert. Dauerhafte Lösungen müssen jetzt aber kurzfristig folgen“, so Heilemann.
Für die Liste Zukunft steht fest, dass kommunalpolitische Arbeit vor Ort auch pragmatisches Handeln einschließt. Unter dem Motto „Zeit für Zukunft“ wolle man zugesagte Verbesserungen sichtbar umsetzen.