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Als glitzernde Weihnachtsbäume lief die Gruppe der evangelischen Kirche mit.  (Foto: Barbara Siebrecht)

Kamelle im Schnee - Rosenmontag in Beverungen

Der Rosenmontag begann in Beverungen traditionell mit dem Auswiegen der Karnevalsprinzessin auf der Sparkassen-Bühne vor dem Rathaus. Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Carena die ewig Marschierende zog mit Gefolge ein. Die Kapelle steckte bei dem plötzlichen Schneefall der Nacht auf der B64 fest, daher spielte ein Vereinsmitglied das Weserlied auf der Querflöte zum Einmarsch. Filialleiter Michael Knipping und Sparkassendirektor Martin Dierkes waren wieder mit Vergnügen und gereimten Reden dabei und häuften bereitwillig 180 kg Süßes auf die Waagschale, bis die Prinzessin auf der anderen Seite in die Höhe gehoben wurde. Sitzungspräsidentin Emely Buxton dankte der Prinzessin, dass sie sich so schwer gemacht hatte und damit so viel Wurfmaterial als Spende der Sparkasse erlangen konnte.
Zu ihrem Jubiläum ließen die Damen der Alten Garde einige ihrer Showtänze aus den vergangenen Jahren in einem Medley wieder aufleben.  (Foto: Barbara Siebrecht)

70 Jahre Alte Garde - Weiber beim Bürgermeister in Beverungen

Ein Höhepunkt des Carnevals im Dreiländereck ist der Weiberkarneval der Alten Garde. Die Damen im schicken, schwarzen Kleid können auf die längste, närrische Tradition zurückblicken. Vor 70 Jahren gründeten die Frauen ihren Karnevalsverein, der heute dem CVWB, der seinen Fünfzigsten feiert, angegliedert ist. Auch im Jubiläumsjahr begannen die wilden Weiber ihren Tag mit einem Marsch durch Beverungens Innenstadt und durch die Geschäfte. Dann stand ein Besuch beim neuen Bürgermeister Tino Wenkel an, der die Frauen im Sitzungssaal bewirtete. Wenkel versicherte den Frauen im prall gefüllten Saal, dass er diese Tradition natürlich fortführen wird und verschenkte im Namen der Stadt ein 30 Liter Fässchen zum Jubiläum. Barbara Hartmann als Till Eulenspiegel nahm die Welt- und Regionalpolitik auf Korn. Merkte an, dass der neue Bürgermeister im Wahlkampf erst neuraler Kandidat gewesen sein und dann fast unbemerkt in die CDU eintrat. Ob er mit so vielen Ehrenämtern überhaupt Zeit zum „regieren habe“, war die Frage an das Stadtoberhaupt, der ein Töpfchen Thüringer Senf bekam, den er jetzt überall dazugeben dürfe. Mit Ordenstausch und Küsschen feierten die Frauen dann noch bei Sekt und Schnittchen mit der Stadtverwaltung.

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Die zehnten Jahrgangsstufen des Warburger Marianums befassten sich im Rahmen der Schulkinowochen NRW mit dem Leben und Wirken von Marie Curie. Dazu sahen sie sich auch den Film über die Wissenschaftlerin an. (Foto: Gymnasium Marianum / privat)

Kino statt Unterricht: 10.Jahrgangsstufe des Marianum zum „Chemie-Unterricht“ ins Kino

Im Rahmen der Schulkinowochen NRW befassten sich die Schürlerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Warburger Gymnasium mit dem Leben und Wirken der berühmten Wissenschaftlerin Marie Curie. Der Chemie-Unterricht wurde dazu kurzerhand ins Warburger Kino verlegt.

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