Die Klimakrise und ihre gravierenden Folgen beschäftigen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit gleichermaßen – und sie prägen zunehmend auch den allgemeinen Diskurs, der häufig sehr kontrovers ist. Vor diesem Hintergrund lädt die Volkshochschule Hameln-Pyrmont im Rahmen der Reihe „vhs – Impulse“ in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Weserbergland und dem Verein Denkanstoß Hameln am 14. April zu einer Lesung und anschließender Diskussion mit dem Wissenschaftsjournalisten und Professor für Digitale Kommunikation Christian Stöcker ein. Die Veranstaltung findet von 18.30 bis 20 Uhr im Kaisersaal des Zedita, Bahnhofsplatz 19 in Hameln, statt. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten können über die Website der vhs Hameln-Pyrmont schon jetzt gebucht (https://vhs-hameln-pyrmont.de/vhs-impulse) oder an der Abendkasse erworben werden.
Christian Stöcker liest an diesem Abend aus seinem Buch „Männer, die die Welt verbrennen“, das 2024 im Wettbewerb Wissensbuch des Jahres mit dem Publikumspreis in der Kategorie „Zündstoff“ ausgezeichnet wurde. Das Werk beschreibt die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Kräfte, die den Umgang mit der Klimakrise über Jahrzehnte beeinflusst haben. Stöcker zeigt darin auf, wie gezielte Desinformation und ökonomische Interessen die öffentliche Debatte geprägt haben und warum dies wesentliche Schritte zur Energiewende verzögert hat.
Das Buch macht deutlich, dass die Herausforderungen des Klimawandels nicht nur technischer oder wirtschaftlicher Natur sind, sondern eng mit gesellschaftlicher Verantwortung, demokratischer Teilhabe und faktenbasierter Kommunikation verbunden sind. Zudem zeigt der Autor auf, weshalb der Ausbau erneuerbarer Energien sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist und wie eine konstruktive öffentliche Diskussion darüber gefördert werden kann.