Beim traditionellen Frühschoppen des Natinger Schützenfestes konnten zwei Schützenbrüder für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet werden.
Unter dem Applaus der Anwesenden in der festlichen und prall gefüllten Angerhalle verlieh Bezirksbundesmeister Matthias Gockeln im Beisein von Oberst und Brudermeisters Tobias Tewes die hohe Auszeichnung an Rene Reitemeier und Markus Kleinjohann. Die Anwesenheit auch weiterer Mitglieder des Bezirksvorstandes Warburg und verlieh der Veranstaltung einen würdigen und feierlichen Rahmen.
Rene Reitemeier steht wie kaum ein anderer für früh übernommene Verantwortung und stetigen Einsatz. Bereits im Alter von 18 Jahren trat er der Bruderschaft bei und übernahm kurze Zeit später das Amt des Jungschützenmeisters. Acht Jahre lang prägte er mit großem Engagement die Jugendarbeit und gab der nächsten Generation Halt und Orientierung.
Im Anschluss führte er als Kassierer die finanziellen Geschicke der Bruderschaft mit großer Sorgfalt und Verlässlichkeit. Ob im Hintergrund oder bei Veranstaltungen, auf Rene Reitemeier war jederzeit Verlass.
Auch Markus Kleinjohann verkörpert in besonderer Weise die Werte der Bruderschaft. Seit 1998 ist er Teil der Gemeinschaft und seit über zehn Jahren als Fahnenoffizier eine feste Größe im Vorstand. Mit Stolz und Hingabe trägt er die Fahne der Bruderschaft bei unzähligen Anlässen und verleiht ihr damit Gesicht und Ausdruck. Sein Einsatz geht dabei weit über das Amt hinaus. Wann immer Hilfe gebraucht wird, ist er zur Stelle und packt mit an, selbstverständlich und aus tiefer Verbundenheit.
Die Ehrung der beiden Schützen machte einmal mehr deutlich, wie sehr ein lebendiges Vereinsleben vom Einsatz einzelner lebt. Mit langjähriger Treue, Verlässlichkeit und Herzblut haben Rene Reitemeier und Markus Kleinjohann die St. Meinolf Schützenbruderschaft Natingen nachhaltig geprägt und bereichert.