Je niedriger der U Wert (Wärmedurchgangswert), desto besser ist die Dämmung. Alte Wände und Fenster haben oft 5bis 10-mal höhere Wärmeverluste als moderne Bauteile. Das ist teuer für den Eigentümer oder Mieter und schlecht für das Klima. Schwachstellen in der Dämmung sind in der Regel Türen und Fenster. In den 80er Jahren war die Verwendung von Glasbausteinen für eine lichtdurchflutete Fassade Stand der Technik und viele Gebäude aus diese Bauzeit haben heute noch Glasbausteine in Teilen der Fassade.
Typische U Werte von alten Glasbausteinen liegen – je nach Bauart – zwischen 2,8 und 3,5 W/m²K. Damit ist ihre Dämmwirkung besser als Einfachverglasung mit 4,5 – 5,5 W/m²K und vergleichbar mit Isolierglas der 1980erJahre von 2,7 – 3,0 W/m²K Moderne Varianten der Glasbausteine können deutlich besser sein. Diese Glasbausteine zeigen U-Werte von ca. 1,1 W/m²K. Technisch erreichen sie diese verbesserten Wärmedurchgangswerte durch Mehrfachschichten, Edelgasfüllungen oder Vakuumtechnik. Moderne Passivhaus Fenster haben zum Vergleich Wärmedurchgangswerte von 0,6 – 0,8 W/m²K. Ein Fenstertausch (z. B. von 5,0 auf 0,6 W/m²K) reduziert den Wärmeverlust um über 80 %.