Höxteraner Paradiesgarten | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 10.06.2026 11:32

Höxteraner Paradiesgarten

Nebst vielfältiger Fauna finden auch architektonische Elemente, etwa aus Glas, ihren Platz im Garten. (Foto: privat)
Nebst vielfältiger Fauna finden auch architektonische Elemente, etwa aus Glas, ihren Platz im Garten. (Foto: privat)
Nebst vielfältiger Fauna finden auch architektonische Elemente, etwa aus Glas, ihren Platz im Garten. (Foto: privat)
Nebst vielfältiger Fauna finden auch architektonische Elemente, etwa aus Glas, ihren Platz im Garten. (Foto: privat)
Nebst vielfältiger Fauna finden auch architektonische Elemente, etwa aus Glas, ihren Platz im Garten. (Foto: privat)

Der Höxteraner Paradiesgarten öffnet am 13. und 14. Juni seine Tore für alle Garten- und Naturfreunde im Rahmen der Tage der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe 2026 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Der Paradiesgarten ist ein einmaliger Naturgarten an der Weser. Er liegt im Auenbereich der Weser. Man könnte glauben man stünde in einem „Dschungel“ und nicht in Höxter. 15m hohe Bruchweiden sind von Lianen (Akebien) überzogen. Rosen blühen im Überfluss. Es duftet, summt und zwitschert aus allen Ecken. Totholz wird bewusst an den Bäumen gelassen oder in der Gestaltung am Boden mit einbezogen, welche Lebensraum für eine Vielzahl für Insekten, Vögel und Säugern bietet. Im diesem Garten befinden sich sowohl heimische als auch exotische Pflanzen wie den Szechuan Pfefferstrauch oder die Kastanienrose. Auch zehn Meter hoher Bambus oder der Spazierstockbambus sind Teil in diesem fantastischen Garten integriert.

Der Garten wurde von Dipl. Ing. Claus Senge, ehemaliger Student an der FH- Höxter für Landschaftsarchitektur, gestaltet. Alles ist miteinander verwoben und vernetzt. Den Besuchern öffnet sich hier ein fantastischer Naturgarten.

An diesem Netz hat nicht nur Herr Senge mitgewoben, auch die Vögel, Käfer, Schnecken, Füchse, Mäuse, Würmer, Pflanzen und viele andere Lebewesen, wie auch die Zeit und das Wetter weben mit.

Hinzu kommen noch die besonderen architektonischen Elemente in diesem Garten. Es wurden über 10.000 leere Wein- und Sektflaschen für Häuschen, Rundbögen und Mauern integriert. Es befindet sich im Waldgarten auch ein 15 Jahre altes, rundes Strohballenhäuschen mit Grün Dach. Bei der Gestaltung der Häuschen und Flaschenbauten wurde Herr Senge unter anderem von seinen Reisen zu den Chinesischen Gärten in China und von den Öko- Häuschen in den USA inspiriert. Er entwickelte diese weiter, angepasst an dem Standort im Brückfeld in Höxter und seinen persönlichen Möglichkeiten.

Nutzen Sie eine der wundervollen und informativen ca. einstündigen Führungen durch den Paradiesgarten mit Herrn Senge. Die Führungen sind im Eintrittspreis inbegriffen oder wandeln Sie besonnen durch den Garten und lassen sich von der Gestaltung mit der natürlichen Schönheit berühren und begeistern.

Die einstündigen Führungen beginnen Samstag zu jeder vollen Stunde von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 12 und von 14 bis18 Uhr. Der Garten öffnet auch am 8. und 9. August 2026 für Führungen. Treffpunkt ist der Garteneingang „Höxteraner Paradiesgarten”. Er liegt 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Höxter Rathaus auf der anderen Weserseite. Er liegt rechts hinter der Tankstelle an der Weserbrücke.

Eintritt: Spendenbasis von 3 Euro pro Erwachsener, Kinder bis 17Jahre kostenlos, nicht barrierefrei. Angeleinte Hunde sind erlaubt.

Weitere Bilder und Informationen finden Sie unter https://www.gaerten-in-westfalen.de/de/tage-der-garten-und-parks-westfalen-lippe/geoffnet-in-ostwestfalen-lippe/37671-hoexter-hoexteraner-paradiesgarten/

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