Der jährliche Künstlertreff des ARTD Driburg im Burghof Dringenberg war nach Aussage der Veranstalter wieder ein schöner Erfolg. Die schattigen Mauern boten bei hochsommerlichen 30 Grad angenehme Kühle. Nach Grußworten der Stellvertretenden Bürgermeisterin Marianne Strauß und Marcel Rehermann, Mitglied des Stadtrates, begrüßten Ulli Schwandner (Heimatverein) und Maria Föcking (ARTD) Künstlerinnen, Künstler und interessierte Besucher.
Unter den großen Linden nutzten auch zahlreiche „Neue“ die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren. Neben Gesprächen und Austausch gab es für die Besucher Mitmachangebote und Präsentation von Werktechniken. Mitglieder ders ARTD führten Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten vor: Wie entsteht ein Siebdruck? Wie kann man bunte Glassteine in Lötstreifen fassen? Oder eigene kalligraphische Versuche unternehmen?
Anschließend waren die frischen Waffeln in der Kaffeepause gefragt, für die der Heimatverein ebenso wie für die musikalische Untermalung in diesem Jahr sorgte.
Die Veranstaltung „Malen um die Burg“ war seit 1999, wie die bereits Ende der 1990er Jahre von Gabriele Sprenger und Renate Ortner im Rittersaal eingerichteten Kunstausstellungen, gewissermaßen die Keimzelle für die Gründung des Kunst-und Kulturvereins ARTD Driburg, der im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern kann. Die Rettung des Baudenkmals Historisches Rathaus Dringenberg ermöglichte damals diesen seitdem im Kulturleben fest verankerten Ausstellungsort, ebenso trägt die Kunstvermittlung zum Erhalt dieses Denkmals bei.