Programm mit renommierten Referenten | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 14.01.2026 20:13

Programm mit renommierten Referenten

Freuen sich auf das Klaus Töpfer Symposium zur Bedeutung umweltbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Höxter für den Natur-, Gewässer- und Klimaschutz in Deutschland und Europa (von links): Heinz-Günter Koßmann (Vorsitzender des Regionalrates Detmold), Bernd Schackers (wissenschaftliche Leitung des Symposiums), Matthias Köhne (Aktionskreis), Landrat Michael Stickeln, Dr. Klaas Rathke, Marlies Hemesoth, Franz-Josef Kaup (Aktionskreis). (Foto: Kreis Höxter)
Freuen sich auf das Klaus Töpfer Symposium zur Bedeutung umweltbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Höxter für den Natur-, Gewässer- und Klimaschutz in Deutschland und Europa (von links): Heinz-Günter Koßmann (Vorsitzender des Regionalrates Detmold), Bernd Schackers (wissenschaftliche Leitung des Symposiums), Matthias Köhne (Aktionskreis), Landrat Michael Stickeln, Dr. Klaas Rathke, Marlies Hemesoth, Franz-Josef Kaup (Aktionskreis). (Foto: Kreis Höxter)
Freuen sich auf das Klaus Töpfer Symposium zur Bedeutung umweltbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Höxter für den Natur-, Gewässer- und Klimaschutz in Deutschland und Europa (von links): Heinz-Günter Koßmann (Vorsitzender des Regionalrates Detmold), Bernd Schackers (wissenschaftliche Leitung des Symposiums), Matthias Köhne (Aktionskreis), Landrat Michael Stickeln, Dr. Klaas Rathke, Marlies Hemesoth, Franz-Josef Kaup (Aktionskreis). (Foto: Kreis Höxter)
Freuen sich auf das Klaus Töpfer Symposium zur Bedeutung umweltbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Höxter für den Natur-, Gewässer- und Klimaschutz in Deutschland und Europa (von links): Heinz-Günter Koßmann (Vorsitzender des Regionalrates Detmold), Bernd Schackers (wissenschaftliche Leitung des Symposiums), Matthias Köhne (Aktionskreis), Landrat Michael Stickeln, Dr. Klaas Rathke, Marlies Hemesoth, Franz-Josef Kaup (Aktionskreis). (Foto: Kreis Höxter)
Freuen sich auf das Klaus Töpfer Symposium zur Bedeutung umweltbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Höxter für den Natur-, Gewässer- und Klimaschutz in Deutschland und Europa (von links): Heinz-Günter Koßmann (Vorsitzender des Regionalrates Detmold), Bernd Schackers (wissenschaftliche Leitung des Symposiums), Matthias Köhne (Aktionskreis), Landrat Michael Stickeln, Dr. Klaas Rathke, Marlies Hemesoth, Franz-Josef Kaup (Aktionskreis). (Foto: Kreis Höxter)

Erstmals wird in Höxter das Klaus Töpfer Umweltsymposium unter der Schirmherrschaft der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Ina Brandes durchgeführt. Die zweitägige Veranstaltung am 9. und 10. Februar beleuchtet die Bedeutung umweltbezogener Lehre und Forschung, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. „Dabei stellen wir Lösungswege im Themenfeld Wasser und Gewässerschutz in den Fokus“, erklären die wissenschaftlichen Leiter des Symposiums, Professor Dr. Joachim Dohmann und Bernd Schackers.

Organisiert wird das neue Format vom Aktionskreis Lehre am Hochschulstandort Höxter der Absolventen- und Förderervereinigung. Das Symposium richtet sich an Fachleute aus Umweltverwaltungen von Städten und Landkreisen, Umweltverbänden, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Ingenieur- und Planungsbüros sowie Hochschulen, insbesondere Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Hochschule OWL am Hochschulstandort Höxter. „Wichtige Adressaten sind auch Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf Lokal-, Regional- und Landesebene“, betonen Matthias Köhne, Marlies Hemesoth, Dr. Klaas Rathke und Franz-Josef Kaup vom Aktionskreis. Darüber hinaus steht die Veranstaltung allen Interessierten offen.

„Mit dem Klaus Töpfer Umweltsymposium entsteht in Höxter ein neues, starkes Format, das Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zusammenbringt. Es würdigt das Wirken von Professor Dr. Klaus Töpfer, stärkt Umweltlehre und -forschung und verbindet Theorie und Praxis. Genau das, wofür dieser Standort seit Jahrzehnten steht. Damit wird Höxter bundesweit zu einem wichtigen Treffpunkt der Umwelt-Community“, beschreibt der Bürgermeister der Stadt Höxter, Daniel Hartmann, die Bedeutung der Veranstaltung.

Im Sinne des Namensstifters Klaus Töpfer geht das Symposium der Frage nach, wie umweltbezogene Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden können. Der im Jahr 2024 verstorbene und weltweit bekannte Umweltexperte Professor Dr. Klaus Töpfer war unter anderem Bundesumweltminister und Ehrenbürger der Stadt Höxter. „Für die Namenspatenschaft des Symposiums sind wir der Familie von Klaus Töpfer außerordentlich dankbar“, betont der Aktionskreis.

Landrat Michael Stickeln dankt dem Aktionskreis für die Initiative, die hohe Relevanz der hier gelehrten Studiengänge in der öffentlichen Wahrnehmung hervorzuheben und damit Lehre und Forschung am Standort Höxter der TH OWL zu fördern. „Wir haben hier in Höxter einen im ländlichen Raum verwurzelten Hochschulstandort, der darauf ausgerichtet ist, Expertinnen und Experten für umweltrelevante Fragestellungen auszubilden. Durch den thematischen Schwerpunkt und die hohe fachliche Kompetenz verspricht der Hochschulstandort Höxter weiterhin gute Perspektiven für Forschung, Lehre und Kooperationen“, sagt der Landrat. Die zukunftsrelevanten Studiengänge bieten jungen Menschen vielfältige Berufsperspektiven in Forschung, Verwaltung, Beratung und Industrie, um konkrete Lösungen für Umweltplanung, Energiewende und nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Mit ihrem Fachwissen tragen die dringend gebrauchten Fachkräfte von Morgen dazu bei, komplexe ökologische Probleme zu lösen, die Artenvielfalt zu stärken, Ressourcen zu schonen und nachhaltige Technologien zu entwickeln. Das Symposium greift eben diese Themenfelder der Umwelt- und Daseinsvorsorge auf, die aktuell an der Hochschule in Höxter studiert werden können.

Programm des Symposiums

Das Klaus Töpfer Umweltsymposium findet am Montag, 9. Februar, von 13 bis 22 Uhr und am Dienstag, 10. Februar, von 9.30 bis 13 Uhr in der Residenz Stadthalle in Höxter statt. Die Besucher erwartet ein vielfältiges und hochinteressantes Programm mit renommierten, zum Teil weit über die Region hinaus bekannten Referenten.

Das Symposium beginnt mit Grußworten der Kreisdirektorin des Kreises Höxter, Manuela Kupsch, und des Bürgermeisters der Stadt Höxter, Daniel Hartmann. Anschließend wird NRW-Wissenschaftsministerin und Schirmherrin Ina Brandes den Einführungsvortrag halten. Für die Familie Töpfer wird Lutz Töpfer ein Grußwort überbringen.

Die Leiterin des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter, Dr. Kathrin Weiß, wird über aktuelle Herausforderungen für die Umweltverwaltungen referieren, insbesondere im Hinblick auf wachsende Aufgabenfelder und den steigenden Fachkräftebedarf.

Professor Dr. Ulrich Riedl, ehemaliger Professor der Landschaftsplanung in Höxter, spricht über die Zukunft der Umweltplanung mit ihren Arbeitsfeldern zwischen Natur und Technik.

Es folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wege in eine lebenswerte Zukunft: Umweltbezogene Studiengänge in Höxter“, die von der renommierten Wissenschaftsjournalistin Katharina von Ruschkowski moderiert wird. Fachleute mit unterschiedlicher Expertise widmen sich den Fragen, welche Bedeutung Umweltstudiengänge für die Daseinsvorsorge haben und welche Potenziale der Hochschulstandort Höxter aufweist.

Der erste Tag klingt mit einer Poster-Ausstellung und einem Abendbuffet aus. „Hier bietet sich Gelegenheit für Gespräche und Diskussionen“, sagt Barbara Draesner vom Organisationsteam des Aktionskreises.

Die Fachvorträge am Dienstag beginnen um 9.30 Uhr. Fünf der sechs Vortragenden haben in Höxter studiert.

Kai Otte-Witte, Geschäftsführer der IWUD Ingenieure für Wasser, Umwelt und Datenverarbeitung GmbH aus Höxter, befasst sich mit Erfahrungen und Anforderungen im Themenfeld des Starkregenmanagements als Baustein zur Klimafolgenanpassung.

Andreas Stein, Geschäftsführer der enviplan GmbH aus Lichtenau, beleuchtet im Anschluss Verfahren der Umwelttechnik in der Gewässersanierung.

Bernd Schackers, geschäftsführender Gesellschafter des in Höxter ansässigen UIH Planungsbüros, erläutert Aktivitäten und Perspektiven zur naturnahen Gewässer- und Auenentwicklung an der Oberweser zwischen Hannoversch Münden und Minden im Zusammenhang mit dem bundesweiten Förderprogramm „Blaues Band Deutschland“.

Jochen Paleit, Vorsitzender des Vorstands der bundesweiten Heinz-Sielmann-Stiftung, schildert das Engagement zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität als kommunale Aufgabe.

Auch der Vortrag von Frank Grawe, wissenschaftlicher Leiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter, befasst sich mit Biodiversität. Im Fokus steht dabei die Bedeutung von Kulturlandschaften für die Artenvielfalt.

Das Vortragsprogramm findet seinen Abschluss mit dem Beitrag von Ulrich Eichelmann von Riverwatch in Wien. Der international aktive Fluss- und Auenexperte spricht über das Thema „WissenschaftlerInnen für die Natur – Neue Rolle zwischen Forschung und Aktivismus.“

Zur Abrundung des Symposiums bieten die Veranstalter nach einem Mittagsimbiss ab 14:30 Uhr einen rund zweistündigen Stadtrundgang „Auf den Spuren der Landesgartenschau Höxter 2023“ an, bei dem auch fachliche Aspekte thematisiert werden. Unter fachkundiger Führung von Julia Gogrewe, Baudezernentin der Stadt Höxter, und Madita Alberding, Geschäftsführerin der Huxarium Gartenpark gGmbH, geht es zunächst zur historischen Wallanlage und von dort zur neu gestalteten Weserpromenade.

Veranstalter

Veranstalter ist der Aktionskreis Lehre am Hochschulstandort Höxter bei der Absolventen- und Förderervereinigung Höxter 1924 e.V., der das Symposium ehrenamtlich organisiert.

Anmeldung

Die Tagungsgebühr für das zweitägige Symposium beträgt 50 Euro, ermäßigt für Studierende 15 Euro. Das Buffet am ersten Abend kann für 25 Euro (ohne Getränke) hinzugebucht werden.

Online-Anmeldungen sind bis Montag, 2. Februar, möglich unter www.klaus-toepfer-umweltsymposium.org.

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