Die rund 80 Erstklässler der vier 1. Klassen der Grundschule in Beverungen können pünktlich zu Schuljahresbeginn ihre Laufbahn in aus- und neugebauten Schulgebäuden starten. Bürgermeister Tino Wenkel übergab im feierlichen Rahmen den „Hausschlüssel“ an die Schulgemeinschaft. Noch wird im Haus gearbeitet und der Schulhof muss noch gestaltet werden, aber die Klassenzimmer, Förder- und Aufenthaltsräume der Cluster für die Jahrgänge 1 und 2 sind fertig. Auch der 3. Jahrgang wird am Hauptstandort beschult und der 4. Jahrgang soll nach den Herbstferien einziehen können. Die Stadt Beverungen hat nach langem Abwägungsprozess in Arbeitsgruppen und Stadtrat und Verwaltung einen Ausbau am alten Hauptstandort mit Integration der Ganztagsbetreuung beschlossen und 12 Millionen Euro freigegeben.
Die zweite, erfreulich Nachricht bei der Eröffnung war, dass rund 1,3 Millionen Euro der veranschlagten Summe nicht ausgegeben werden müssen. „Wir haben es geschafft, bei rund 10,7 Millionen ins Ziel zu kommen“, sagte Bürgermeister Tino Wenkel bei seiner Festansprache. Bürgermeister und Schulleiterin dankten allen, die an der Planung und den Bauarbeiten beteiligt waren (und noch bleiben). Namentlich wurden der Hochbauingenieur und Projektbetreuer der Stadt Michael Graßhoff, der Kollege der EDV Björn Böschen und die beiden Schulhausmeister Uwe Siebeneicher und Alex Schreiner für ihren hohen persönlichen Einsatz genannt.
Beide Festredner zollten auch dem Kollegium, Eltern und den Kindern Respekt, die in der zweijährigen Bauzeit mit Einschränkungen und Improvisation leben mussten. Die Einweihungsfeier wurde mit Andacht und Segnung durch Pfarrerin Christiane Zina und Pastor Stefan Massolle begleitet und vom Schulchor mit passendem Liedgut umrahmt. Kinder der Grundschule setzten ihre Wünsche für die Schule als Papierschiffchen auf die mit Kreppbänder dargestellte Bever.
Die Grundschule ändert nunmehr auch ihren Namen und nennt sich für beide Teilstandorte in Dalhausen und Beverungen nach dem verbindenden Bach „Beverschule“. Die Bauarbeiten am Gebäude gehen in die Endphase. Als letztes wird der Mittelbau (Ostflügel) mit den Räumen der Verwaltung bezogen. Für de Gestaltung des Schulhofes und des angrenzenden, öffentlichen Spielplatzes investiert die Stadt eine weitere Millionen Euro für die Zukunft der Stadt.