Am Wochenende, dem 29.-30. August 2026, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert dieses Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz. Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm Serengeti darf nicht sterben, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Do27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do27 unter 50 gesunken. Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.
Der Verein Do27 Gandersheim steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird, je nach Bedarf, zwischen 10 und 19 Uhr. Das Café am Räuschenberg verwöhnt die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.