Höxter hat beim Stadtradeln 2026 erneut kräftig in die Pedale getreten: 549 aktive Radlerinnen und Radler haben in 38 Teams insgesamt 113.375 Kilometer gesammelt. Damit wurden nach der Berechnung des Wettbewerbs 18.594 Kilogramm CO₂ vermieden. Im kreisweiten Vergleich erreichte Höxter Platz zwei unter zehn teilnehmenden Kommunen.
Beim Huxori-Markt wurden jetzt die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Teams ausgezeichnet. Bürgermeister Daniel Hartmann überreichte die Urkunden auf der Bühne am Marktplatz.
„Beim Stadtradeln geht es natürlich auch um die Kilometer und die Platzierungen. Vor allem aber geht es darum, das Fahrrad im Alltag selbstverständlich zu machen und gemeinsam etwas zu bewegen. Die Zahlen zeigen, dass die Menschen in Höxter dabei kräftig mitmachen“, sagte Hartmann.
Bodo Reichert-Steinsiek vom Team „I.sy Bikers Hx 25“ war mit 3.776 Kilometern erneut der erfolgreichste Einzelradler. Platz zwei belegte Falk Petersen vom Offenen Team Höxter mit 1.162 Kilometern, Platz drei ging an Toralf Klimmer von der Schule am Nicolaitor mit 1.086 Kilometern.
Bei den Teams mit den meisten Gesamtkilometern setzte sich „Fürstenau Radelt“ mit 16.556,2 Kilometern durch. Auf Platz zwei folgte das Städtische König-Wilhelm-Gymnasium Höxter mit 13.056,6 Kilometern. Den dritten Platz erreichte Optibelt mit 9.541,3 Kilometern.
Auch bei der Wertung „Kilometer pro Kopf“ waren die „I.sy Bikers Hx 25“ erfolgreich. Die beiden Teilnehmer kamen auf durchschnittlich 1.979 Kilometer pro Kopf. Bei den Newcomer-Teams setzte sich die Reitz Group mit 3.483,8 Kilometern an die Spitze.
Beim Schulradeln hatte ebenfalls das König-Wilhelm-Gymnasium die Nase vorn. 98 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammelten gemeinsam 13.056,6 Kilometer. Auf den weiteren Plätzen folgten die Schule am Nicolaitor und die Petrischule Höxter.
Eine besondere Rolle spielte in diesem Jahr die Firma Optibelt. Das Unternehmen beteiligte sich erstmals als Kooperationspartner am Stadtradeln und ging zugleich mit einem eigenen Team an den Start. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sammelten gemeinsam mehr als 9.500 Kilometer.
„Wir wollten das Stadtradeln nicht nur unterstützen, sondern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch aktiv dafür begeistern. Das hat sehr gut funktioniert“, berichtete Daniel Schwager, Leiter Marketing bei Arntz Optibelt, bei der Preisverleihung.
Schwager machte deutlich, dass gerade der gemeinsame Wettbewerb einen zusätzlichen Anreiz geschaffen habe. Das Kilometersammeln habe für Bewegung gesorgt und gleichzeitig den Teamgedanken innerhalb des Unternehmens gestärkt.
Die Kooperation zeigte sich auch bei einer der beiden geführten Radtouren im Aktionszeitraum. Bei der gemeinsamen Feierabendradtour mit dem ADFC Kreisverband Höxter ging es über Lütmarsen und Brenkhausen zum Unternehmen Arntz Optibelt. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das Unternehmen.
Eine zweite Tour führte von Höxter über Brenkhausen, Fürstenau und Eilversen nach Ovenhausen. Im dortigen Dorfgemeinschaftsgarten legten die Radlerinnen und Radler eine gemeinsame Pause ein.
Insgesamt wurden während des Stadtradelns 8.613 Fahrten registriert. Damit lag die Zahl ebenfalls über dem Vorjahreswert von 8.392 Fahrten. Die durchschnittlich geradelten Kilometer pro Teilnehmer lagen bei 207.
„Mein Dank gilt allen, die sich beteiligt und ihre Kilometer für Höxter gesammelt haben, egal, ob es 20, 200 oder mehrere tausend Kilometer waren“, sagte Hartmann. „Und natürlich gilt mein Dank auch denjenigen, die das Stadtradeln organisieren und begleiten.“
Dabei hob der Bürgermeister die Klimaschutzbeauftragte Katharina Koßmann und die Mobilitätsbeauftragte Karolin Bludau hervor. Beide hatten das Stadtradeln wieder federführend organisiert.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden neben den Urkunden attraktive Preise verlost. Unterstützt wurde die Tombola von der Werbegemeinschaft Höxter, dem Mode- und Sporthaus Klingemann, dem Huxarium Gartenpark Höxter, Pinos Pizzamanufaktur und OWL Booking.
Mit 113.375 Kilometern endete das Stadtradeln 2026 in Höxter damit nicht nur mit einer starken Beteiligung, sondern auch mit einem klaren Zeichen für das Fahrrad als Teil des Alltags – und für gemeinschaftliches Engagement in der Stadt.