Kindern verlässliche Zufluchtsorte bieten | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 31.08.2026 19:24

Kindern verlässliche Zufluchtsorte bieten

Bürgermeister Alexander Kleinschmidt (links) freut sich, wenn weitere Projektbeteiligte hinzukommen, um Kindern eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Auch Verena und Adrian Tensi sind eine dieser Anlaufstellen. (Foto: Stadt Brakel)
Bürgermeister Alexander Kleinschmidt (links) freut sich, wenn weitere Projektbeteiligte hinzukommen, um Kindern eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Auch Verena und Adrian Tensi sind eine dieser Anlaufstellen. (Foto: Stadt Brakel)
Bürgermeister Alexander Kleinschmidt (links) freut sich, wenn weitere Projektbeteiligte hinzukommen, um Kindern eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Auch Verena und Adrian Tensi sind eine dieser Anlaufstellen. (Foto: Stadt Brakel)
Bürgermeister Alexander Kleinschmidt (links) freut sich, wenn weitere Projektbeteiligte hinzukommen, um Kindern eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Auch Verena und Adrian Tensi sind eine dieser Anlaufstellen. (Foto: Stadt Brakel)
Bürgermeister Alexander Kleinschmidt (links) freut sich, wenn weitere Projektbeteiligte hinzukommen, um Kindern eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Auch Verena und Adrian Tensi sind eine dieser Anlaufstellen. (Foto: Stadt Brakel)

Mit inzwischen 126 Notinseln im Kreis Höxter ist ein beeindruckendes Sicherheitsnetz für Kinder entstanden. Das kreisweite Projekt zeigt auch in Brakel Wirkung: 15 Notinsel-Stationen stehen Kindern bereits als verlässliche Anlaufstellen zur Verfügung.

Die Stadt lädt weitere Einrichtungen ein, sich dem Netzwerk anzuschließen. Gut sichtbare Notinsel-Aufkleber an Türen oder Schaufenstern zeigen Kindern in schwierigen Situationen:,,Hier bist Du sicher - hier bekommst Du Hilfe”. Die Notinseln sind Anlaufstellen, wenn sich Kinder in einer Notlage befinden - sich möglicherweise verlaufen, den Schlüssel verloren oder den Bus verpasst haben, aber ebenso, wenn sie Angst haben oder sich verfolgt fühlen. In der Notinsel wird ihnen Schutz, Orientierung und schnelle Hilfe geboten.

Bürgermeister Alexander Kleinschmidt betont:,,Das Notinsel-Projekt ist von unschätzbarer Bedeutung, um Kindern, verlässliche Zufluchtsorte und schnelle Hilfe in kleinen und auch großen Notsituationen zu garantieren. Dass sich bereits 14 Notinseln in Brakel und 126 im gesamten Kreis Höxter engagieren, ist ein eindrucksvolles Zeichen für gelebten Kinderschutz.

Interessierte Betriebe oder Institutionen, die noch Teil des Netzwerks werden möchten, können sich auch weiterhin über die Webseite www.notinsel.de registrieren, um so möglichst viele Anlaufstellen für Kinder schaffen zu können.”

Wie Notinseln ganz konkret wirken, zeigte ein Besuch der Kita,,Glückspilz” aus Frohnhausen. Die acht Vorschulkinder lernten zwei Notinseln in Brakel kennen. Sie besuchten die Vereinigte Volksbank und erfuhren dort spielerisch, wie sie bei ihrem künftigen Schulweg Hilfe erhalten können, wenn sie sich unsicher oder ängstlich fühlen. Die Mitarbeiterinnen der Bank erklärten gemeinsam mit der Handpuppe,,Slowy”, einem freundlichen Faultier, was eine Notinsel überhaupt ist und wie sie helfen kann. Anhand verschiedener Fragen wurde das Konzept den Kindern anschaulich vorgestellt. Gerade für die angehenden Schulkinder war dieses Thema sehr wichtig. Viele von ihnen werden bald allein oder gemeinsam mit Freunden ihren Schulweq gehen. Die Kinder lernen, dass sie bei Angst, Streit, einem Unfall oder wenn sie sich bedroht fühlen, jederzeit eine Notinsel aufsuchen können.

Getragen wird das Notinsel-Projekt vom Kreis Höxter gemeinsam mit der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel. Seit dem Start im Herbst 2025 ist ein flächendeckendes Netzwerk entstanden, das Kindern Sicherheit gibt und Eltern Vertrauen schenkt.

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