Die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Natzungen verbunden mit dem Josefschutzfest hatte diesmal einen besonderen Rahmen. Die Vorsitzende Mathilde Wilhelms konnte Weihbischof Josef Holtkotte nach der Firmmesse zum Imbiss und Gesprächen im Pfarrheim willkommen heißen.
Auch dem Leiter des Pastoralverbundes Pfarrer Bernd Götze, Bezirkspräses Pastor Ullrich Birkner und dem Ehrenvorsitzenden Josef Böhner galt ein besonderer Willkommensgruß.
Weihbischof Holtkotte, der zuvor 28 Firmbewerbern aus Borgholz, Natingen und Natzungen das Sakrament der Firmung gespendet hatte, ist bei Kolping kein Unbekannter. Schließlich war er früher Diözesanpräses im Kolping-Diözesanverband Paderborn und anschließend Kolping-Bundespräses.
So wurden in Natzungen viele kleine Gespräche mit dem Weihbischof geführt, zu denen sich dieser gerne Zeit nahm. Dieser hatte sich bei der Feier in der vollen St. Nikolaus-Pfarrkirche zu Natzungen auch über die vielen anwesenden Gläubigen und Fahnenabordnungen der Vereine gefreut.
Bei der Kolpingsfamilie stand neben den Jahresberichten der Vorstandsmitglieder insbesondere auch der Bericht der Vorsitzenden Mathilde Wilhelms auf der Tagesordnung: Im vergangenen Jahr konnte das 75-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Natzungen gefeiert und kein geringerer als der Repräsentant des Internationalen Kolpingwerkes, Generalpräses Msgr. Christoph Huber, war dabei der Zelebrant der Kolpingmesse und Festredner. Annähernd 800 Euro konnten anschließend aus dem Erlös des Jubiläums für die Kolping-Entwicklungshilfe gespendet werden.
Auch der Vortrag der Polizei zum Thema „Enkeltrick“, eine Radtour und die Fahrten zum 150-jährigen Kolpingjubiläum nach Köln sowie zum Weihnachtsmarkt nach Dortmund gehörten zum Jahresprogramm.
In diesem Jahr wird nach zehn Jahren wieder zu einer Kolping-Diözesanwallfahrt am 21. Juni nach Werl und am 19. Dezember zum Weihnachtsmarkt nach Bad Salzuflen eingeladen.
Einen Rückblick auf die Wiederbelebung und die darauf folgenden zehn Jahre des Bestehens der Theatergruppe hielt Michael Suermann. Die Laienspieler gehen nun wie vereinbart in den 2024 gegründeten Heimatverein über.
Ein herzliches Dankeschön richtete die Vorsitzende insbesondere an die Organisatorin der seit Jahrzehnten stattfindenden Kolping-Gymnastikkurse, Elisabeth Hagemann.
Mit Bedauern stellte die Vorsitzende Mathilde Wilhelms fest, dass trotz großer Bemühungen keine Nachfolge für die Vorstandsarbeit gefunden werden konnte. Somit stellte sich turnusgemäß der Vorstand noch einmal zur Wahl, um die Kolpingsfamilie derzeit aufrecht zu erhalten. Die Wahl erfolgten einstimmig.
Zu Kassenprüfern für die Generalversammlungen in 2027 und 2028 wurden Michael Suermann und Hans-Josef Wäsche gewählt.