Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt das Kalibergbau-Museum Volpriehausen am Sonntag, 17. Mai, zu einer besonderen Zeitreise ein. Im Mittelpunkt steht ein geführter Rundgang, der die bewegte Industriegeschichte der Region beleuchtet. Die Themen reichen vom einstigen Kalibergbau bis hin zur Rüstungsproduktion im Nationalsozialismus.
Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr direkt am Museum (Wahlbergstraße 1, Volpriehausen). Nach einer kurzen Einführung in die historische Bedeutung des Kalibergbaus (1898–1938) und die spätere Nutzung der Schachtanlagen als unterirdische Munitionsanstalt (MUNA), begeben sich die Teilnehmer auf eine Exkursion zu den Originalschauplätzen.
Während der rund zweieinhalbstündigen Führung werden markante Stationen im Ort und im angrenzenden Waldgebiet angesteuert, darunter das ehemalige Fertigungsgebiet (F-Gebiet). Hier arbeiteten einst bis zu 1.000 Beschäftigte unter und über Tage. Die Teilnehmer erfahren dabei unter anderem Details über technische Besonderheiten der damaligen Zeit, wie etwa die Existenz einer eigenen Seilbahn in Volpriehausen.
Da die einzelnen Stationen verteilt liegen, werden diese mit dem PKW angefahren; vor Ort können Fahrgemeinschaften gebildet werden. Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag in Form einer Spende für das Museum erhoben (Erwachsene 5 Euro, Schüler 2 Euro).
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung unter den Telefonnummern 0173/7416250 (Klaus Gottwald) 0151/41425862 (Albert Delling) erforderlich.