Wissensvermittlung und praktischer Naturschutz | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 21.01.2026 13:51

Wissensvermittlung und praktischer Naturschutz

Die Erfassung der vorhandenen Großhöhlen ist ein Baustein des Aufnahmeverfahrens bei der Biotopbaumkartierung. (Foto: Ronja Buchau)
Die Erfassung der vorhandenen Großhöhlen ist ein Baustein des Aufnahmeverfahrens bei der Biotopbaumkartierung. (Foto: Ronja Buchau)
Die Erfassung der vorhandenen Großhöhlen ist ein Baustein des Aufnahmeverfahrens bei der Biotopbaumkartierung. (Foto: Ronja Buchau)
Die Erfassung der vorhandenen Großhöhlen ist ein Baustein des Aufnahmeverfahrens bei der Biotopbaumkartierung. (Foto: Ronja Buchau)
Die Erfassung der vorhandenen Großhöhlen ist ein Baustein des Aufnahmeverfahrens bei der Biotopbaumkartierung. (Foto: Ronja Buchau)

Auch im Winterhalbjahr haben die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V. unterschiedliche Aufgaben in den Schutzgebieten des Kreises Höxter zu erfüllen. Dazu zählen Biotopbaum-Kartierungen, die in diesem Zeitraum im blattlosen Zustand durchgeführt werden. Die Landschaftsstation führt die Kartierungen im Auftrag des Landesbetriebes Wald und Holz aktuell im Brakeler Stadtwald durch. Eine gute Gelegenheit, um den Bundesfreiwilligen der Landschaftsstation in Form einer internen Fortbildung die biologischen Zusammenhänge, technische Fähigkeiten sowie das theoretische Wissen rund um die Biotopbaum-Kartierung zu vermitteln. So konnten die Bundesfreiwilligen der Station einige Tage lang bei den Kartierarbeiten mithelfen.

Dadurch weiß der Bundesfreiwillige Simon Kleinbrink inzwischen: „Biotopbäume sind Bäume, die besondere Lebensräume für andere Lebewesen darstellen“ und benennt beispielhaft Bäume mit Höhlen oder Horsten, Pilzbewuchs sowie sehr alte, absterbende oder tote Bäume. Sein Kollege Maximilian Teffahi ergänzt: „Ich war ganz überrascht, dass Totholz in vielfältigsten Formen zu finden ist“ und kann die enorme ökologische Bedeutung von Totholz jetzt besser einschätzen. „Mit Totholz kann ich ja im eigenen Garten ganz einfach ein tolles Angebot für Tiere und Pflanzen schaffen“, ergänzt Hannah Stritter, die aktuell ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Landschaftsstation absolviert.

Ansonsten sind die drei Freiwilligen bei ihren täglichen Arbeitseinsätzen in den Schutzgebieten innerhalb des gesamten Kreisgebietes unterwegs. Mit ihren landschaftspflegerischen Arbeiten tragen sie zum Schutz seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten bei. Grundsätzlich kann ein Freiwilligendienst von allen Frauen und Männern jeden Alters nach Erfüllung der Schulpflicht geleistet werden. Die drei Freiwilligen der Landschaftsstation sehen darin jedenfalls eine spannende Möglichkeit sich nach dem Schulabschluss erstmal zu orientieren, etwas Gutes zu tun und ein mögliches Studien- und Berufsfeld kennenzulernen. Interessierte können sich jederzeit gerne in der Geschäftsstelle der Landschaftsstation melden und beispielsweise zum Kennenlernen erstmal einen Schnuppertag vereinbaren. Die Homepage der Landschaftsstation bietet unter www.landschaftsstation.de weitere Informationen zum Freiwilligendienst.

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