Seit 2012 organisiert der Landkreis alljährlich im Herbst ein Treffen all jener Einsatzkräfte, die im Katastrophenfall miteinander zusammenarbeiten sollen. Ziel ist es, nicht nur die Arbeitsweise der unterschiedlichen Hilfsorganisationen kennenzulernen, sondern auch Kontakte zu pflegen, um im Ernstfall schnell Ansprechpartner zu finden. Die Gastgeberrolle wechselt dabei traditionell, in diesem Jahr stellten sich erstmals die Werkfeuerwehren auf dem Gelände von Stiebel Eltron vor. Für den scheidenden Landrat Michael Schünemann eine Gelegenheit, sich noch einmal für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen zu bedanken.
Die Strukturen seien in seiner Amtszeit weiter sehr gut zusammengewachsen, machte der Landrat deutlich. Er freue sich darüber, dass die Werkfeuerwehren dieses Mal die Gastgeberrolle übernommen hätten und dankte explizit den Organisatoren bei Stiebel Eltron für die Zurverfügungstellung des Geländes.
Im Landkreis Holzminden gibt es insgesamt fünf Werkfeuerwehren, nämlich bei den Glashütten Noelle & Campe (Boffzen), OI (Holzminden) und Schott (Grünenplan) sowie bei Symrise und eben Stiebel Eltron. In dem an das Grußwort des Landrates anschließenden Vortrag erklärte Jörg Seydler als Sprecher aller kreisangehörigen Werkfeuerwehren die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen der Werkfeuerwehren und deren spezifischen Aufgaben. Im Anschluss daran stellten sich alle fünf mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen, auf die der Landkreis im Bedarfsfall zurückgreifen kann, vor. Auf dem Parkplatz vor dem Stiebel Campus waren überdies die Fahrzeuge und speziellen Fähigkeiten der Werkfeuerwehren noch einmal zur Ansicht ausgestellt. Wie immer endete der Blaulichtbrunch mit einem zwanglosen Austausch aller Beteiligten.