Ehemalige Marianer zeigen Wege in die Zukunft | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 12.10.2026 13:59

Ehemalige Marianer zeigen Wege in die Zukunft

Ehemalige Marianerinnen und Marianer mit Schulleiter Frank Scholle, Organisator Jan Tillmann und ihrer früheren Lehrerin Anita Tröster, die viele von ihnen bis zum Abitur begleitet hatte. (Foto: privat)
Ehemalige Marianerinnen und Marianer mit Schulleiter Frank Scholle, Organisator Jan Tillmann und ihrer früheren Lehrerin Anita Tröster, die viele von ihnen bis zum Abitur begleitet hatte. (Foto: privat)
Ehemalige Marianerinnen und Marianer mit Schulleiter Frank Scholle, Organisator Jan Tillmann und ihrer früheren Lehrerin Anita Tröster, die viele von ihnen bis zum Abitur begleitet hatte. (Foto: privat)
Ehemalige Marianerinnen und Marianer mit Schulleiter Frank Scholle, Organisator Jan Tillmann und ihrer früheren Lehrerin Anita Tröster, die viele von ihnen bis zum Abitur begleitet hatte. (Foto: privat)
Ehemalige Marianerinnen und Marianer mit Schulleiter Frank Scholle, Organisator Jan Tillmann und ihrer früheren Lehrerin Anita Tröster, die viele von ihnen bis zum Abitur begleitet hatte. (Foto: privat)

29 ehemalige Schülerinnen und Schüler geben am Gymnasium Marianum Einblicke in Studium und Beruf. Auch beim anschließenden Ehemaligentreffen zeigt sich die enge Verbundenheit mit ihrer früheren Schule.

Wie wird man eigentlich Fluglotse? Welche Möglichkeiten bietet ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik? Und wie führt der Weg vom Abitur am Warburger Marianum bis in die Wissenschaft nach Australien? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es beim Informationsnachmittag für die gymnasiale Oberstufe. 29 ehemalige Schülerinnen und Schüler waren an ihre frühere Schule zurückgekehrt, um den heutigen Marianern von ihren Erfahrungen nach dem Abitur zu berichten.

Alle zwei Jahre organisiert das Gymnasium Marianum diese besondere Form der Studien- und Berufsorientierung. Das Konzept: Ehemalige berichten aus erster Hand von ihren Ausbildungswegen, ihrem Studium und ihren beruflichen Erfahrungen. Neben praktischen Tipps bietet sich dabei vor allem die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Frank Scholle in der Aula verteilten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 auf insgesamt 16 Räume. Dort erwartete sie eine große Vielfalt an Studiengängen und Berufsfeldern. Während in einem Raum die Ausrüstung der Polizei aus nächster Nähe begutachtet werden konnte, berichtete anderswo ein ehemaliger Marianer über die anspruchsvolle Ausbildung zum Fluglotsen. Weitere Themen waren unter anderem Chemie, Zahnmedizin, Jura und Informatik. Auch Handwerk, kaufmännische Ausbildungen, Versicherungswirtschaft, Pädagogik, Bundeswehr und Freiwilligendienste waren vertreten.

Dabei ging es nicht nur um Studieninhalte und Berufsperspektiven. Die Ehemaligen berichteten ebenso von Bewerbungsverfahren, Studienentscheidungen, Auslandsaufenthalten und den Herausforderungen des Studentenlebens. Auch die Erfahrung, dass der eigene Weg nicht immer geradlinig verlaufen muss, gehörte dazu.

Ein besonderer Akzent war in diesem Jahr eine Videokonferenz mit einem ehemaligen Marianer, der aus Australien zugeschaltet wurde. Er berichtete über seinen Weg in die Molekulare Biotechnologie, seine Erfahrungen mit Studium und Promotion im Ausland sowie die Möglichkeiten einer internationalen wissenschaftlichen Laufbahn.

Besonders wertvoll war der persönliche Austausch auf Augenhöhe. Dabei entstanden Kontakte, die auch über die Veranstaltung hinaus Bestand haben können. Einige Ehemalige boten den Jugendlichen an, bei weiteren Fragen mit ihnen in Verbindung zu bleiben oder sogar ihre Universitäten einmal persönlich kennenzulernen.

Ab 16 Uhr wurde das Foyer schließlich zum Treffpunkt verschiedener Marianer-Generationen. Zu den Referenten gesellten sich weitere Ehemalige sowie ehemalige und heutige Lehrkräfte. Rund 60 Personen kamen zusammen, um alte Bekannte wiederzusehen, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für Getränke und belegte Brötchen sorgte der Ehemaligen- und Förderverein.

Dabei blieb es keineswegs bei Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit. Ehemalige unterschiedlicher Abiturjahrgänge tauschten sich über ihre beruflichen Erfahrungen aus und vernetzten sich untereinander. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die Organisator Jan Tillmann im Anschluss erreichten, zeigten einmal mehr, wie groß die Verbundenheit vieler ehemaliger Schülerinnen und Schüler mit dem Marianum geblieben ist. So machte der Nachmittag deutlich, dass die Gemeinschaft der Marianer nicht mit der Übergabe des Abiturzeugnisses endet.

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