Der Gesangverein Eintracht Ovenhausen gab im Vereinslokal Gaststätte Kükenkrug ein spätsommerliches Konzert unter der Leitung der Diplommusikerin Marina Solowjewa. Der Vorsitzende Franz-Josef Spieker konnte dazu viele Gäste begrüßen. Die hochmotivierten Sängerinnen und Sänger zeigten an diesem Nachmittag deutlich ihre Freude am Singen, und das Publikum dankte es ihnen mit reichlichem Applaus. Der Chor streifte mit seinen Liedern Themen wie Freundschaft, Liebe, Lebensfreude, Nachdenklichkeit und Hoffnung. Dabei kamen bekannte Komponisten wie Johannes Brahms, Reinhard Mey und Udo Jürgens ebenso wie zeitgenössisch Chorschaffende zu Gehör.
Franz-Josef Spieker und Theresia Plieschke führten mit launigen Worten durch ein abwechslungsreiches Programm.
„Der Freundschaft Band“, das berühmte Finale der Night of the Proms bildete den Auftakt. Mit dem Kanon „Schön dich zu seh´n“ brachte derChor seine Freude an der Begegnung zum Ausdruck. In einer Zeit, in der oft Probleme und Krisen im Vordergrund stehen, lädt das Lied „Für die Schönheit dieser Welt“ des englischen Komponisten John Rutter dazu ein, den Blick bewusst auf das Schöne und Gute zu richten.
Der Männerchor interpretierte eindrucksvoll „In einem Kühlen Grunde“ eines der bekanntesten deutschen Volkslieder, den temperamentvollen „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Johannes Brahms und die „Diplomatenjagd“ einen musikalischen Augenzwinkerer von Reinhard Mey.
Auch die Liebe durfte an diesem stimmungsvollen Nachmittag natürlich nicht zu kurz kommen! „Liebe ist wie eine Blüte“ beschreibt auf poetische Weise, wie Beziehungen wachsen und gedeihen können. „Zeit der Liebe“ stammt aus der Feder von Benny Andersson. „Liebe ist alles“ wurde durch das Berliner Duo Rosenstolz zu einem modernen Klassiker. Lieblingslieder des Chores wie „Das ist dein Tag“ von Udo Jürgens oder „Über den Wolken“ von Reinhard Mey durften natürlich nicht fehlen. Außerdem intonierte der Chor noch einige Stücke aus seinem Repertoire. „Die kleine Konditorei“, mit einem Solo von Ursula Peters und Ralf Kusserow lud zur Kaffeepause mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet ein.
Die zwischendurch mit dem Publikum gemeinsam gesungenen Volkslieder wurden von Marina Solowjewa am Klavier und von Clemens Langer mit der Gitarre begleitet.
„Zeit zum Denken“, der Text stammt von Leonore Gauland, komponiert von Siegfried Fietz, in einer Bearbeitung von Marina Solowjewa machte deutlich, wie wichtig es ist, sich bewusst Momente der Ruhe zu gönnen.
Die bekannten „Freudenode“, die der Chor nach dem klassischen Beginn hin zur Persiflage interpretierte, zauberte den Zuhörerinnen und Zuhörern noch einmal ein Lächeln ins Gesicht.
Am Ende des Konzerts wurden Walburga Gersch, Martin Otto und Ralf Kusserow von Franz-Josef Spieker noch für ihre 50-jährige aktive Mitgliedschaft im Chor geehrt.
Zum Schluss bedankte sich Theresia Plieschke bei allen Gästen in der Hoffnung, dass sie vielleicht den ein oder anderen Ohrwurm mit nach Hause nehmen. Ihr Dank galt auch allen Akteuren für das gelungene Konzert, dem viele Chorproben vorausgegangen sind.
Mit der Zugabe „Schenk mir noch eine Stunde” und dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Kein schöner Land” ging ein stimmungsvoller Nachmittag zu Ende.