Seit 15 Jahren bereits engagiert sich der Ortsverein Borgentreich e. V. der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für sozial benachteiligte Menschen im Stadtgebiet von Borgentreich. Einmal im Monat verteilen die rund 25 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins gespendete Lebensmittel aus den Geschäften der Region an sozial benachteiligte Menschen aus dem Stadtgebiet Borgentreich. Etwa 220 Bedürftige werden auf diese Weise mit Lebensmitteln versorgt, darunter rund 70 Kinder. Ziel ist es, dass sie sich während der Ausgabe wie bei einem Einkauf im Ladengeschäft fühlen und das aussuchen können, was sie gerne essen.
Da die Lebensmittelspenden mittlerweile jedoch nicht mehr ausreichen, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins zunehmend Essen für die monatliche Ausgabe dazukaufen – insbesondere haltbare Lebensmittel sowie Gemüse, Obst und Brot. Um den AWO-Ortsverein bei seiner verantwortungs- und wertvollen Hilfe für bedürftige Menschen zu unterstützen, hat ihm die EAM-Stiftung bei ihrer jüngsten Preisverleihung mit 5.000 Euro den Hauptpreis verliehen. Neben der Unterstützung der Lebensmittelausgabe wurde mit der Förderung ein Wunschbaum aufgestellt werden. Dort konnten bedürftige Kinder einen Wunsch anbringen, der ihnen vom AWO-Ortsverein zu Weihnachten erfüllt wurde.
EAM-Geschäftsführer Olaf Kieser machte sich als Mitglied des Stiftungsvorstands jetzt gemeinsam mit Borgentreichs Bürgermeister Nicolas Aisch ein Bild von der gemeinnützigen Arbeit des Vereins. „Leider sind Vereine und Organisationen zunehmend auf Hilfe von außen angewiesen”, sagte Kieser. „Die EAM-Stiftung spielt seit vielen Jahren eine wichtige Rolle für sozial engagierte Menschen wie hier in Borgentreich, die sich für das Wohlergehen anderer einsetzen.”
Die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Carmen Watermeyer-Fels freute sich über die Unterstützung der EAM-Stiftung: „Durch die großzügige Förderung der EAM-Stiftung konnten wir viele Lebensmittel hinzukaufen und zudem für etwa 70 Kinder zu Weihnachten wertvolle Wünsche erfüllen. Jedes Kind hat ein individuelles Geschenk erhalten, dazu durften sie vorher Wünsche äußern. Es war für uns alle sehr berührend, die Geschenke zu übergeben. Das hat für strahlenden Kinderaugen sowie bei unserem Team der Lebensmittelausgabe und mir persönlich für ein volles Herz gesorgt.”