Erneute Hilfslieferung der Friedensgebetsgemeinschaft für die Ukraine | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 17.03.2026 09:41

Erneute Hilfslieferung der Friedensgebetsgemeinschaft für die Ukraine

Beim Verladen der zahlreichen Spenden für die Ukraine sind hier Helfer von beteiligten Gruppen zu sehen (v.l.): Ute Dohmann-Bannenberg, Werner Dürdoth, Angelika Stüve, Birgit Conze, Jan Lütkemeier, Erich Bannenberg, Wolfgang Zintl, Manfred Flore und Christoph Herbold. (Foto: privat)
Beim Verladen der zahlreichen Spenden für die Ukraine sind hier Helfer von beteiligten Gruppen zu sehen (v.l.): Ute Dohmann-Bannenberg, Werner Dürdoth, Angelika Stüve, Birgit Conze, Jan Lütkemeier, Erich Bannenberg, Wolfgang Zintl, Manfred Flore und Christoph Herbold. (Foto: privat)
Beim Verladen der zahlreichen Spenden für die Ukraine sind hier Helfer von beteiligten Gruppen zu sehen (v.l.): Ute Dohmann-Bannenberg, Werner Dürdoth, Angelika Stüve, Birgit Conze, Jan Lütkemeier, Erich Bannenberg, Wolfgang Zintl, Manfred Flore und Christoph Herbold. (Foto: privat)
Beim Verladen der zahlreichen Spenden für die Ukraine sind hier Helfer von beteiligten Gruppen zu sehen (v.l.): Ute Dohmann-Bannenberg, Werner Dürdoth, Angelika Stüve, Birgit Conze, Jan Lütkemeier, Erich Bannenberg, Wolfgang Zintl, Manfred Flore und Christoph Herbold. (Foto: privat)
Beim Verladen der zahlreichen Spenden für die Ukraine sind hier Helfer von beteiligten Gruppen zu sehen (v.l.): Ute Dohmann-Bannenberg, Werner Dürdoth, Angelika Stüve, Birgit Conze, Jan Lütkemeier, Erich Bannenberg, Wolfgang Zintl, Manfred Flore und Christoph Herbold. (Foto: privat)

Es ist schon eine bewegende Sache, was in Borgentreich seit Monaten, ja seit Jahren passiert. Neben dem wöchentlichen Friedensgebet wurden immer wieder auch Spenden für die kriegsgeschädigte Ukraine gesammelt.

In den vergangenen Tagen wurde die nächste Hilfslieferung der Friedensgebetsgemeinschaft Borgentreich auf dem Weg in die Ukraine gebracht. Die Friedensgebetsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von zumeist Borgentreicher Vereinen und Verbänden wie der Kolpingsfamilie, der Katholischen Frauengemeinschaft kfd, der Schützenbruderschaft, der Feuerwehr, dem Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V., der Arbeiterwohlfahrt AWO Peckelsheim, den Bürgern von Borgentreich wie auch der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde Borgentreich, der Stadt Borgentreich sowie durch Unterstützung der Firma Conze Druck.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region war wieder einmal grenzenlos, berichtet Ute Dohmann-Bannenberg vom Organisationsteam. Was zunächst unmöglich erschien, wurde mit Hilfe eines starken Netzwerks und der Solidarität vieler geschafft.

Für das medizinische Versorgungszentrum ist eine Summe von 1.180 Euro zusammengekommen. Für den Hilfstransport waren es 25 Paletten, insgesamt 6.600 kg, die auf den Lkw verladen werden konnten. Darunter waren 700 kg Wachs, 2400 kg Kleidung, 900 kg Bettwäsche, 600 kg Medizinprodukte, 102 Feuerlöscher, Feuerwehrkleidung, zehn Rollatoren und andere Hilfsmittel.

Von der „Freundschaftsbrücke Ukraine e. V.“ in Dessau-Roßlau wurden weitere Hilfsgüter dazu geladen, bevor der 44-Tonner dann an die polnisch-ukrainische Grenze nach Hrubieszow fährt. Hier übernimmt Marjana Jaremchuk von der Caritas Sokal die Hilfsgüter bringt sie über die Grenze in die Ukraine. Dort werden die Hilfsgüter von ihr und Pfarrer Yarislaw Tsarek an Bedürftige von der Caritas Brody verteilt.

Brachte auch die Organisation eines so großen Hilfstransports manch einen an die Grenzen, so geriet das durch die Geschichte des Lkw-Fahrers Ruslan Biliak nahezu zur Nebensächlichkeit. Ruslan Biliak selbst kommt aus der Region Lwiw. Er bat um ein Erinnerungsfoto an diesen Transport und um eine Signatur eines jeden Einzelnen auf seiner ukrainischen Flagge für seine beiden Söhne. Die Solidarität an diesem Tag, das war offensichtlich, bedeutete ihm viel.

Als Ruslan Biliak dann ein Foto von seinen an der Front dienenden Söhnen Nasar und Wolodymyr zeigte, fühlte sich der Krieg in der Ukraine für alle Beteiligten sehr nah an.

Birgit Conze und Ute Dohmann-Bannenberg, Mitkoordinatorinnen der Friedensgebetsgemeinschaft, waren sich in diesem Moment einig: „Bei den Friedensgebeten werden wir für die beiden jungen Männer in besonderer Weise beten. Wir danken allen mitwirkenden Vereinen und Verbänden, die durch ihr Tun ein starkes Zeichen der Solidarität in diesen herausfordernden Zeiten mit uns gesetzt haben. Vor allem aber danken wir allen, die durch einen finanziellen Beitrag das medizinische Versorgungszentrum der Caritas Brody unterstützt und durch wertvolle Sachspenden den Hilfstransport erst möglich gemacht haben“. Von all dem bewegt, ist sich Ute Dohmann-Bannenberg sicher, viel Kraft geht vom Friedensgebet aus!

Auch weiterhin wird jeden Montag um 18 Uhr in der Schützenhalle Borgentreich für den Frieden in der Welt gebetet. Und auch Kerzenwachs wird weiterhin in der Kirche St. Johannes-Baptist in Borgentreich gesammelt. Wann wieder Sachspenden für einen erneuten Transport gesammelt werden, wird in den Medien rechtzeitig bekannt gegeben.

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