Traditioneller Dialog mit Zukunft | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 05.03.2026 10:22

Traditioneller Dialog mit Zukunft

Orgelstadt Borgentreich und Landwirtschaft im konstruktiven Austausch. (Foto: Stadt Borgentreich)
Orgelstadt Borgentreich und Landwirtschaft im konstruktiven Austausch. (Foto: Stadt Borgentreich)
Orgelstadt Borgentreich und Landwirtschaft im konstruktiven Austausch. (Foto: Stadt Borgentreich)
Orgelstadt Borgentreich und Landwirtschaft im konstruktiven Austausch. (Foto: Stadt Borgentreich)
Orgelstadt Borgentreich und Landwirtschaft im konstruktiven Austausch. (Foto: Stadt Borgentreich)

In Borgentreich trafen sich Vertreter der Landwirtschaft und der Stadtverwaltung zu einem intensiven und informativen Austausch über aktuelle Themen mit Bedeutung für den ländlichen Raum.

Die Gespräche fanden – wie bereits in den Vorjahren – im bewährten Format statt. Der regelmäßige Dialog zwischen Landwirtschaft und Verwaltung hat sich in Borgentreich zu einer gelebten Tradition entwickelt und ist fester Bestandteil der kommunalen Zusammenarbeit.

Zahlreiche Ortslandwirte, Ortsvereinsvorsitzende und Ortsvorsteher nahmen an dem Treffen teil. Ebenso vertreten waren Stefan Berens von der Landwirtschaftskammer, Kreislandwirt Heinrich Gabriel, Geschäftsführer Matthias Peters und Kreisvorsitzender Antonius Tillmann vom Landwirtschaftlichen Kreisverband Höxter sowie die zuständigen Sachbearbeitungen der Stadtverwaltung Borgentreich.

Im Mittelpunkt standen praktische und strukturelle Themen, die sowohl die landwirtschaftlichen Betriebe als auch die kommunale Entwicklung betreffen. Diskutiert wurde unter anderem die digitale Abwicklung des Grabenaushubs und der Heckenpflege . In diesem Zusammenhang wurden auch Videos zum Einsatz einer Bankettfräse vorgestellt und erörtert. Diese soll nach Verabschiedung des Haushaltes 2026 mit der finanziellen Unterstützung der Jagdgenossenschaften im Stadtgebiet beschafft werden. Durch diese Kooperation werden langfristige Beziehungen gefördert und nachhaltiger Erfolg erzielt.

Weitere zentrale Punkte waren der Zustand und die Unterhaltung der Wirtschaftswege, Fragen rund um Windkraftprojekte und auch der Austausch zum Bau von Stromtrassen spielte eine Rolle.

Mit Blick auf die Zukunft wurde zudem kurz die Neuverpachtung kommunaler Flächen ab 2028 thematisiert. Ergänzend standen Hochwasserschutzmaßnahmen, die Wildschadenanmeldung sowie die Kastrationspflicht für Katzen auf der Agenda.

Bürgermeister Nicolas Aisch betonte die Bedeutung des Treffens: „Der regelmäßige Austausch mit unseren Landwirten ist wichtig und zielführend. Nur wenn wir frühzeitig miteinander sprechen, können wir praktikable Lösungen finden und die Interessen von Landwirtschaft und Stadt in Einklang bringen. Dass wir diese Gespräche seit Jahren in dieser Form führen, zeigt, wie wichtig uns eine vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit ist.“

Die Teilnehmenden bewerteten das Gespräch als konstruktiv und sachorientiert. Einigkeit bestand darüber, den Dialog auch künftig fortzusetzen, um gemeinsame Herausforderungen im ländlichen Raum partnerschaftlich anzugehen.

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