70 Selbsthilfegruppen treffen sich aktuell regelmäßig im Kreis Höxter. Ihre Vertreterinnen und Vertreter kommen zwei Mal jährlich zu einem Gesamttreffen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und gemeinsame Aktionen zu planen. Organisiert werden die Treffen vom Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter.
Das zweite Gesamttreffen dieses Jahres fand am 22. September in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg statt. Die Knappschafts-Klinik ist als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet und pflegt eine enge Kooperation mit verschiedenen Selbsthilfegruppen aus der Region und dem Selbsthilfe-Büro.
Als externer Gast stellte Andrea von Wolff-Metternich, Außenstellenleiterin des Weißen Rings für den Kreis Höxter, die Arbeit der Organisation vor. Der Weiße Ring berät und unterstützt Opfer von Gewalttaten und feierte am 24. September dieses Jahres sein 50-jähres Bestehen. Da Menschen nach einer Gewalttat zum Teil eine psychische Erkrankung entwickeln, ist der Bezug zur Selbsthilfe naheliegend.
Der Bericht zu den aktuellen Entwicklungen aus den beim Gesamttreffen vertretenen Selbsthilfegruppen repräsentierte die Vielfalt der Selbsthilfethemen im Kreis Höxter: Von A wie ADHS bis hin zu Z wie Zwangsstörungen gibt es Selbsthilfegruppen in unserer Region. „Auch junge Menschen finden zunehmend den Weg in die Selbsthilfe.“, so Cornelia Pätzold, Mitarbeiterin des Selbsthilfe-Büros.
Das Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter ist in Trägerschaft des Paritätischen und vermittelt in bestehende Selbsthilfegruppen, unterstützt bei der Gruppengründung und vernetzt Selbsthilfe-Aktive.
Weitere Informationen unter 05271/69 41 045 oder unter selbsthilfe-hoexter@paritaet-nrw.org (Sprechzeiten: Mittwoch 9 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr oder auf Anrufbeantworter).