Veröffentlicht am 17.01.2023 15:51

Stefanie Schoppe übernimmt Leitung der KHWE-Einrichtung in Brakel

KHWE Geschäftsführer Christian Jostes übergibt die Leitung des Bildungszentrums an Stefanie Schoppe. (Foto: KHWE)
KHWE Geschäftsführer Christian Jostes übergibt die Leitung des Bildungszentrums an Stefanie Schoppe. (Foto: KHWE)
KHWE Geschäftsführer Christian Jostes übergibt die Leitung des Bildungszentrums an Stefanie Schoppe. (Foto: KHWE)

Mit 19 Jahren beginnt Stefanie Schoppe ihre Ausbildung zur Krankenschwester an der damaligen Krankenpflegeschule des Kreises Höxter in Brakel, dem heutigen Bildungszentrum der KHWE. Dem Unternehmen seitdem eng verbunden, übernimmt die 43-Jährige nun die Leitung des Bildungszentrums – und stellt sich damit den großen Herausforderungen in der Ausbildung neuer Pflegefachkräfte für die Region.

Demnach ist Stefanie Schoppe die Nachfolgerin von Ute Pägel, die im Dezember des vergangenen Jahres die Leitung des Bildungszentrums nach 15 Jahren aufgegeben und sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Fokus auf eigene Nachwuchskräfte

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den Auszubildenden und meinem hochmotivierten Team. Zusammen möchten wir weiterhin hart daran arbeiten, für die Zukunftssicherung der KHWE und den unsere eigenen Pflegefachkräfte auszubilden, aber auch für die kooperierenden Einrichtungen“, sagt Schoppe, die in den vergangenen Jahren bereits an der Einführung der neuen generalistischen Pflegeausbildung beteiligt war. Dabei wurden die bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem gemeinsamen Berufsbild des Pflegefachmanns/der Pflegefachfrau zusammengeführt.

Für die Zukunft der KHWE

Auch für die Zukunft hat die 43-jährige Fürstenbergerin große Pläne für das Bildungszentrum, das vor knapp zwei Jahren um einen Neubau für 3,6 Millionen Euro erweitert wurde und unter anderem mit einer finanziellen Förderung durch das Regionalentwicklungsprojekt EFRE der Europäischen Union für optimale Rahmenbedingungen in der Pflegeausbildung modern ausgestattet werden konnte. So plant sie unter anderem die Unterstützung bei der Integration von ausländischen Pflegekräften innerhalb des KHWE-Verbundes sowie den weiteren Ausbau von Virtual Reality in der Pflegeausbildung und dem Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen.

„Dabei ist es uns wichtig, den Teilnehmern, zu denen auch sehr viele Externe gehören, praxisorientierte Fortbildungsthemen anzubieten, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der Pflege- und Gesundheitseinrichtungen orientieren“, sagt sie. Dazu gehören unter anderem Fortbildungen aus der aktivierend-therapeutischen Pflege, der Kinästhetik oder Sterbebegleitung. Neu dazugekommen sind Themen für die Intensivpflege.

Auch der Erhalt des Studienstandortes mit der Möglichkeit berufsbegleitend den Bachelor auf Arts in „Social Management – mit Vertiefungsrichtung Healthcare Services“ zu studieren, steht auf der Agenda der neuen Bildungszentrums-Chefin.

Neues Angebot: Ausbildung in Teilzeit

Frisch etabliert wurde das Angebot der Ausbildung zur Pflegefachassistenz in Teilzeit mit Start am 1. April dieses Jahres. „Das ermöglicht zum Beispiel Quereinsteigern einen Einstieg in die Pflege“, ist Stefanie Schoppe überzeugt von dem neuen Angebot des Bildungszentrums der KHWE. Bei Interesse kann sich die generalistische Pflegeausbildung direkt anschließen. Schoppe: „Es ist ein Beruf mit Zukunftsperspektive, mit vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern, Karrierechancen und bietet die Möglichkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.“

Weitere Informationen zur Pflegeausbildung bei der KHWE gibt es unter bildung.khwe.de.

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