100 Jahre für Kirche und Geselligkeit | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 14.09.2023 11:17

100 Jahre für Kirche und Geselligkeit

Nehmen zum Geburtstagsfoto Platz (v.l.): Friederike Rehermann, Yvonne Otto, Marita Beine (hinten), Marita Otto (vorn), Christel Anke, Beatrix Meyer und Dorothea Lotze. (Foto: Marc Otto)
Nehmen zum Geburtstagsfoto Platz (v.l.): Friederike Rehermann, Yvonne Otto, Marita Beine (hinten), Marita Otto (vorn), Christel Anke, Beatrix Meyer und Dorothea Lotze. (Foto: Marc Otto)
Nehmen zum Geburtstagsfoto Platz (v.l.): Friederike Rehermann, Yvonne Otto, Marita Beine (hinten), Marita Otto (vorn), Christel Anke, Beatrix Meyer und Dorothea Lotze. (Foto: Marc Otto)
Nehmen zum Geburtstagsfoto Platz (v.l.): Friederike Rehermann, Yvonne Otto, Marita Beine (hinten), Marita Otto (vorn), Christel Anke, Beatrix Meyer und Dorothea Lotze. (Foto: Marc Otto)
Nehmen zum Geburtstagsfoto Platz (v.l.): Friederike Rehermann, Yvonne Otto, Marita Beine (hinten), Marita Otto (vorn), Christel Anke, Beatrix Meyer und Dorothea Lotze. (Foto: Marc Otto)

So ein Jubiläum feiert man nicht alle Tage: Die kfd Haarbrück beging in diesem Jahr ihren einhundertsten Geburtstag. Auf dem Reitplatz des Höhendorfes zelebrierten über 80 Mitglieder den Ehrentag. Wie es sich bei solchen Begebenheiten gehört, unternahmen die Feiernden eine reich bebilderte Zeitreise in die Vergangenheit, bei gutem Essen und Geselligkeit.

In ihren Anfängen war es vor allem die Aufgabe der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Müttern von Zeit zu Zeit aus dem Alltagstrott heraus zu helfen und für so etwas wie eine Freizeit zu sorgen, die anderweitig so nicht möglich war. Zu jener Zeit gab es schließlich keine Ausflüge, keinen Urlaub im heutigen Sinn. Dabei stand die Kirche stark im Vordergrund, bei deren Festen und Gottesdiensten auf die Hilfe der Frauengemeinschaft gezählt wurde. Auch heute wird Kirchliches noch groß geschrieben, allerdings nicht mehr so ausschließlich wie früher. Kirche und Weltliches dürfen sich inzwischen die Waage halten. Die kfd Haarbrück ermöglicht ihren Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern beispielsweise Ausflüge, Theaterbesuche und Wanderungen. Regelmäßig finden auch Messen mit anschließendem, geselligem Frühstück statt. Ein buntes Programm also. Kein Wunder, ist die kfd nicht mehr aus dem Ortsbild des Höhendorfes wegzudenken. Dabei geht es nicht nur um die diversen „Solo-Aktionen“, sondern auch um die vereinsgemeinschaftlichen Veranstaltungen, bei denen Hand in Hand organisiert und ausgeführt wird.

Für die Frauen im Ort ist die kfd ein Stück Heimat geworden. „Ein Frauenort in der Gemeinde“, so Dorothea Lotze. Der Vorstand hofft, dass die Ortsgruppe sich ihre Gemeinschaft noch lang erhalten kann – und natürlich, dass sich Nachwuchs finden wird, um die Tradition weiter zu tragen.

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