Alltagsradverkehrskonzept ins Rollen gebracht | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 12.10.2026 09:47

Alltagsradverkehrskonzept ins Rollen gebracht

Ziehen gemeinsam ein einem Strang: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Alltagsradkonzept tauschten sich im Höxteraner Kreishaus zu aktuellen Projekten aus. (Foto: Kreis Höxter)
Ziehen gemeinsam ein einem Strang: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Alltagsradkonzept tauschten sich im Höxteraner Kreishaus zu aktuellen Projekten aus. (Foto: Kreis Höxter)
Ziehen gemeinsam ein einem Strang: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Alltagsradkonzept tauschten sich im Höxteraner Kreishaus zu aktuellen Projekten aus. (Foto: Kreis Höxter)
Ziehen gemeinsam ein einem Strang: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Alltagsradkonzept tauschten sich im Höxteraner Kreishaus zu aktuellen Projekten aus. (Foto: Kreis Höxter)
Ziehen gemeinsam ein einem Strang: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Alltagsradkonzept tauschten sich im Höxteraner Kreishaus zu aktuellen Projekten aus. (Foto: Kreis Höxter)

Der Kreis Höxter setzt bei der Weiterentwicklung des Radverkehrs auf eine enge interkommunale Zusammenarbeit. Nach dem einstimmigen Beschluss des Kreistages vom 1. Juli 2024 bildet das Alltagsradverkehrskonzept das feste Fundament für die künftige Infrastruktur des Radverkehrs im Kreis Höxter. Für die Umsetzung arbeiten der Kreis, die zehn kreisangehörigen Städte, der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Bezirksregierung Detmold seit Oktober 2024 Hand in Hand in einer eigens gegründeten „Arbeitsgruppe Radverkehr“.

„Die ersten Ergebnisse unserer gemeinsamen Arbeit sind bereits sichtbar: Von den insgesamt 602 im Alltagsradverkehrskonzept erarbeiteten Maßnahmeempfehlungen wurden bisher rund 40 Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen. Ein Beispiel dafür ist die neue Fahrradstraße, die die Stadt Warburg zwischen Calenberg und Wormeln gebaut hat und die seit August 2025 in Betrieb ist. Weitere 15 Maßnahmen befinden sich derzeit mitten im Bau und für 93 Maßnahmen laufen die Planungen. Die übrigen Empfehlungen aus dem Konzept werden Schritt für Schritt durch die Beteiligten zunächst geplant und dann umgesetzt“, erläutert Heike Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen beim Kreis Höxter den aktuellen Stand.

Regelmäßiger Austausch in der AG Radverkehr

Die Arbeitsgruppe Radverkehr kommt zweimal im Jahr unter der Federführung des Kreises Höxter zusammen. In den Sitzungen berichten die Kommunen über den aktuellen Ausbauzustand und stimmen Bauprojekte ab, die über die Grenzen einzelner Baulastträger hinausgehen. Zudem werden grundlegende Problematiken thematisiert, um gemeinschaftlich nach Lösungen zu suchen und so die Umsetzung der Maßnahmen voranzubringen. Ergänzt werden die Treffen durch Vertreter der Bezirksregierung Detmold, die regelmäßig über die Entwicklungen der verschiedenen Förderprogramme berichten und die Kommunen bei Bedarf im Einzelfall beraten. Zudem bringt der Kreis Höxter Neuigkeiten aus der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS) ein und informiert über eigene Unterstützungsangebote – wie beispielsweise ein Dialogdisplay des Kreises, das Verkehrsteilnehmende auf den Sicherheitsabstand zwischen Kfz und Radfahrenden hinweist, oder mobile Radabstellanlagen, die von Kommunen und Vereine ausgeliehen werden können. „Es ist toll, wie alle Straßenbaulastträger im Kreis Höxter gemeinsam an einem Strang ziehen und sich dieser arbeitsintensiven Aufgabe widmen, um den Alltagsradverkehr im Kreis Höxter sicherer und attraktiver zu machen”, sagt Projektleiter Oliver Henneke von der Abteilung Straßen des Kreises Höxter.

Volle Transparenz

Mit einem digitalen Dashboard auf seiner Website möchte der Kreis den Projektfortschritt der Maßnahmen öffentlich sichtbar machen. Die Daten zum Alltagsradverkehrskonzept sowie die aktuellen Ergebnisse zum Umsetzungsstand werden fortlaufend aktualisiert und sind für alle Interessierten unter kreis-hoexter.de auf der Kreis-Homepage zugänglich. Das interaktive Tool bietet verschiedenste Funktionen zur Visualisierung: Nutzerinnen und Nutzer können sich beispielsweise die unterschiedlichen Maßnahmeempfehlungen gefiltert nach dem jeweiligen Stadtgebiet oder getrennt nach dem zuständigen Straßenbaulastträger anzeigen lassen. Zudem lässt sich der aktuelle Status - von der Planung bis zum Bau - jeder einzelnen Maßnahme in Echtzeit mitverfolgen und verschiedene Daten individuell auswerten. Für weitere Fragen zum Alltagsradverkehrskonzept ist Projektleiter Oliver Henneke unter Tel. 05271/965-4511 sowie per Mail an o.henneke@kreis-hoexter.de erreichbar.

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