Am 25. Oktober 2026 Tag des Einbruchschutzes | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 08.10.2026 15:27

Am 25. Oktober 2026 Tag des Einbruchschutzes

Der Tag des Einbruchschutzes rückt die Sicherheit in den eigenen vier Wänden in den Mittelpunkt. Denn EinbrecherInnen nutzen Schwachstellen an Türen und Fenstern – und häufig reichen wenige Minuten, um sich Zugang zu einem ungesicherten Zuhause zu verschaffen. Das Netzwerk „Zuhause sicher“ nimmt den Aktionstag zum Anlass, BürgerInnen für wirksamen Einbruchschutz zu sensibilisieren.

Ein Einbruch bedeutet für Betroffene weit mehr als den Verlust von Wertgegenständen. Die Verletzung der Privatsphäre kann das Sicherheitsgefühl nachhaltig erschüttern. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen und sich fachkundig beraten zu lassen.

Mechanischer Schutz schafft Widerstand

Ein wirksamer Einbruchschutz setzt vor allem an den möglichen Zugangswegen an. Haustüren, Nebeneingangstüren, Fenster und andere Gebäudeöffnungen sollten entsprechend der polizeilichen Empfehlungen gesichert werden. Für neue Fenster und Türen empfiehlt die Polizei im privaten Bereich grundsätzlich geprüfte und zertifizierte Elemente der Widerstandsklasse RC 2. Vorhandene Türen und Fenster können mit geprüfter Sicherheitstechnik, wie Pilzkopfzapfenbeschläge oder Mehrfachverriegelungen, auch im Bestand gesichert werden.

„Ziel ist es, Einbrechern die Arbeit möglichst schwer zu machen und ihnen Zeit zu rauben“, erklärt das Netzwerk „Zuhause sicher“. Denn je länger ein Einbruchsversuch dauert, desto eher geben TäterInnen ihren Versuch auf.

Drei Tipps zum sicheren Zuhause

1. Informieren und beraten lassen:
Die polizeilichen Beratungsstellen informieren kostenlos und neutral über sinnvolle Maßnahmen zum Einbruchschutz.
www.zuhause-sicher.de/beratungsstellensuche
2. Sicherheitstechnik fachgerecht umsetzen:
Für die Planung und Montage geprüfter Sicherheitstechnik können qualifizierte Fachbetriebe sorgen.
www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche
3. Nachbarschaft mit einbeziehen:
Auch eine gute Nachbarschaft kann Einbruchschutz sein. Ist jemand verreist, können Nachbarn helfen, Anwesenheit zu simulieren, indem sie z. B. den Briefkasten regelmäßig leeren und Blumen gießen. Wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt, können sie die Polizei informieren. Und vor allem: Nachbarn können miteinander sprechen! Eine gute Nachbarschaft weiß, wer im Urlaub ist, achtet aufeinander und hilft sich gegenseitig.

Einbruchschutz beginnt heute

Der Tag des Einbruchschutzes soll nicht nur informieren, sondern zum Handeln motivieren.

Einen ersten Einblick in sinnvolle Einbruchschutz-Maßnahmen für das eigene Zuhause, kann man mit dem Einbruchschutz-Kompass des Netzwerks „Zuhause sicher“ gewinnen: www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz-kompass

Während einer persönlichen Beratung bei der örtlichen polizeilichen Beratungsstelle kann man mehr über Täterarbeitsweisen, richtiges Verhalten und wirksame Sicherheitstechnik erfahren.

Mit einem Fachhandwerker an der Seite, lassen sich die polizeilichen Empfehlungen sachgemäß umsetzen – denn die beste zertifizierte Sicherheitstechnik wirkt nur dann, wenn sie auch korrekt montiert wurde.

Wer möchte, kann zum Abschluss seiner Sicherheitsreise die Preäventionsplakette des Netzwerks „Zuhause sicher“ erhalten. Die Versicherer, die sich im Netzwerk „Zuhause sicher“ engagieren, gewähren PlaketteninhaberInnen zudem einen Nachlass in der Hausratversicherung.

Weitere Informationen zum Einbruchschutz, aber auch zum Brandschutz und weiteren Sicherheitsthemen bietet die Homepage des Netzwerks „Zuhause sicher“: www.zuhause-sicher.de.

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