Auf den Spuren der ersten Porzellanmacher | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 08.09.2026 09:57

Auf den Spuren der ersten Porzellanmacher

Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung ein. (Foto: privat)
Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung ein. (Foto: privat)
Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung ein. (Foto: privat)
Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung ein. (Foto: privat)
Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung ein. (Foto: privat)

Am Sonntag, 13. September, lädt das Museum Schloss Fürstenberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Fürstenberger Porzellan zu einer Sonderführung durch das Schloss und den Ort Fürstenberg ein. Anlässlich des bundesweiten Tags des offenen Denkmals begibt sich Dr. Thomas Engelke mit den Teilnehmenden auf Zeitreise in die frühen Jahre der Porzellanherstellung – durch ein Ensemble, das zu den bedeutendsten technikgeschichtlichen Zeugnissen der Region zählt.

Das Schloss Fürstenberg ist mehr als doppelt so alt wie die Porzellanmanufaktur, die es später beherbergen sollte. Im 13. Jahrhundert als Burganlage zum Schutz der welfischen Lande errichtet, wurde es um 1600 unter Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel zum Jagdschloss umgebaut und erhielt dabei seine charakteristische Schmuckfassade aus rotem Sandstein im Stil der Weserrenaissance. Als das Schloss im 18. Jahrhundert weitgehend leer stand, bot es der neu gegründeten Porzellanmanufaktur Platz und schrieb damit ein neues Kapitel.

Die etwa anderthalbstündige Führung nimmt die Besucher mit auf den Weg durch den Ort Fürstenberg, wo die frühen Spuren der Porzellanherstellung noch heute sichtbar sind: das Laboratorium in der Alten Mühle, das Brennhaus als erste Produktionsstätte und die „Von-Langen-Reihe” als Wohnanlage für die Arbeitenden. Den Abschluss bildet die Christuskirche, die 1899 eingeweiht wurde und eine besondere Ausstattung aus Erzeugnissen der Porzellanmanufaktur besitzt.

Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert und findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt.

Treffpunkt ist um 14 Uhr im Foyer des Museum Schloss Fürstenberg. Der Rundweg durch den Ort ist etwa 1,5 km lang und weist Steigungen auf. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich: anmeldung@fuerstenberg-schloss.com oder telefonisch unter 05271 966 778-10.

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