Beitrag zur Sturzflutprävention | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 23.02.2026 10:10

Beitrag zur Sturzflutprävention

Die Kreisgruppe Höxter des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt am Mittwoch, 18. März, um 18.30 Uhr im Hotel Stadt Höxter, Uferstraße 4 in Höxter zu einem öffentlichen Vortrag von Christoph A. Meixner, Gruppe „TRIEBWERK“ aus Eschwege, zum Thema „Agroforst - eine Symbiose mit Zukunft“ ein.

In Zeiten des Klimawandels und steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit gewinnt die Agroforstwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wie können Gehölze und Ackerkulturen oder Grünland so kombiniert werden, dass beide davon profitieren? Und welche Chancen bietet Agroforst für Landwirt:innen, die Umwelt und den Naturschutz?

Die Landwirtschaft sucht nach Wegen, trotz Klimawandel und Bodendegradation Produktivität mit Ökologie zu vereinen. Die Agroforstwirtschaft bietet hierfür eine zukunftsweisende Lösung mit verschiedenen Formen, die im Vortrag vorgestellt werden. Sie ist eine traditionelle, aber modernisierte Bewirtschaftungsform, die Gehölze (Bäume, Streuobstwiesen oder Sträucher) gezielt mit Ackerkulturen oder Tierhaltung auf der derselben Fläche kombiniert. Damit weist sie eine höhere Vielfalt als konventionelle Methoden auf.

Zentraler Aspekt ist die Sturzflutprävention durch Agroforstsysteme. Bei Starkregen wirken Baumreihen wie Barrieren, die das Oberflächenwasser abbremsen. Die Wurzeln lockern den Boden auf, was die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erheblich steigert. Dadurch wird verhindert, dass fruchtbarer Boden bei Starkregen weggeschwemmt wird und Schlamm in die Ortschaften oder auf Landstraßen gelangt.

Als Umwelt- und Agrarwissenschaftler engagiert sich der Referent Christoph Meixner seit vielen Jahren in der Agroforstwirtschaft. Mit dem Ingenieurbüro TRIEBWERK plant er Agroforstsysteme und setzt diese im gesamten deutschsprachigen Raum um.

Im Anschluss an den kostenlosen Vortrag findet die Jahresmitgliederversammlung der BUND-Kreisgruppe statt.

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