Infobus macht Halt in Höxter | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 20.04.2026 15:51

Infobus macht Halt in Höxter

Der Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus, Prof. Dr. Mark Obermann (3. hinten v.l.), setzt sich mit seinem Team aktiv für die Schlaganfall-Prävention ein. (Foto: KHWE)
Der Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus, Prof. Dr. Mark Obermann (3. hinten v.l.), setzt sich mit seinem Team aktiv für die Schlaganfall-Prävention ein. (Foto: KHWE)
Der Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus, Prof. Dr. Mark Obermann (3. hinten v.l.), setzt sich mit seinem Team aktiv für die Schlaganfall-Prävention ein. (Foto: KHWE)
Der Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus, Prof. Dr. Mark Obermann (3. hinten v.l.), setzt sich mit seinem Team aktiv für die Schlaganfall-Prävention ein. (Foto: KHWE)
Der Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus, Prof. Dr. Mark Obermann (3. hinten v.l.), setzt sich mit seinem Team aktiv für die Schlaganfall-Prävention ein. (Foto: KHWE)

Vorsorge kann entscheidend sein: Wer Risiken kennt, Warnzeichen richtig einordnet und im Ernstfall schnell reagiert, kann Leben retten. Aus diesem Grund engagiert sich die Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus der KHWE auch in diesem Jahr wieder bei der bundesweiten Initiative „Herzenssache Lebenszeit“.

Bereits zum fünften Mal kommt der markante rote Infobus im London-Design in die Höxteraner Innenstadt: Am Montag, 4. Mai, steht das Team um Chefarzt Prof. Dr. Mark Obermann zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Vorplatz der Dechanei (Marktstraße 19) für Gespräche und Informationen rund um Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Interessierte Besucher können vor Ort ihr persönliches Gesundheitsrisiko überprüfen lassen. Neben individuellen Beratungsgesprächen werden kostenfreie Untersuchungen wie Blutdruck- und Blutzuckermessungen sowie Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße angeboten. Unterstützt wird das Team von erfahrenem Pflegepersonal.

„Wir möchten die Menschen dort erreichen, wo sie sich im Alltag aufhalten und für das Thema Vorsorge sensibilisieren“, erklärt Prof. Dr. Mark Obermann. In der neurologischen Klinik des St. Ansgar Krankenhauses werden jedes Jahr rund 2900 Patienten behandelt – viele davon nach einem Schlaganfall.

Typische Symptome können plötzlich auftreten, etwa Sprachstörungen, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Sehstörungen, Schwindel oder starke Kopfschmerzen. In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall, womit er zu den häufigsten Todesursachen zählt. „Viele dieser Fälle ließen sich durch gezielte Vorsorge vermeiden“, betont Prof. Dr. Mark Obermann und weist darauf hin, dass zunehmend auch jüngere Menschen betroffen sind.

Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko deutlich senken. Dazu gehören der Verzicht auf Nikotin, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie die gute Einstellung von Blutdruck und Blutzucker. „Jeder kann selbst etwas für die eigene Gesundheit tun“, so der Chefarzt.

Im Ernstfall ist schnelles Handeln entscheidend. Prof. Dr. Mark Obermann: „Zögern Sie nicht und suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf. Jede Minute zählt.“

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