Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 15.01.2026 13:48

Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen

In Kooperation mit dem Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake bietet der VHS-Zweckverband am Donnerstag, 29. Januar in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr die Erlebnisführung „Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen“ (103F20) an. Anmeldeschluss ist am 22. Januar 2026. Die Veranstaltung wird von Referent*in des Weserrenaissance-Museum geleitet, Treffpunkt ist an der Museumskasse des Weserrenaissance-Museums.

Langweilig war gestern. Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake lädt zum Anfassen und Mitmachen ein. „Bibergeil und Bisamapfel“ wird hier zum unvergesslichen Event, und zwar für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Puh, wie das stinkt… Weil es mit der Sauberkeit in der Renaissance nicht weit her war, musste man den unangenehmen Gerüchen mit Parfüm entgegenwirken. Im sogenannten „Bisamapfel“ bewahrte man Duftstoffe wie Ambra und Moschus (Bisam) auf. Sie sollten nicht nur den Gestank vertreiben, sondern den Besitzer auch vor Pest und Cholera schützen. Kopfschmerzmittel stellte der Apotheker übrigens aus Tieren her. Doch haben diese Mittel wirklich bei Krankheiten geholfen? Oder haben sie die Lebenszeit eher verkürzt? Bei einem Rundgang durch das Museum gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Anschließend stellen wir im Labor selber Lavendelparfüm her. In einem dekorativen Flakon dürfen die Besuchenden den Duftstoff mit nach Hause nehmen.

Spätestens nach dieser Erlebnisführung ist jedem klar, warum es heute noch „stinkreich“ heißt.

Voraussetzungen: Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren.

Anmeldungen unter 05253-974070 oder www.vhs-driburg.de.

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