Bücher im Gespräch | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 07.07.2026 11:33

Bücher im Gespräch

Drei aktuelle und sehr lesenswerte Bücher stellen Wolfgang Avenhaus, Christine Longère und Bärbel Werzmirzowsky am Mittwoch, 15. Juli, im Forum Jacob Pins vor.

Der Roman Im ersten Licht des österreichischen Autors Norbert Gstrein beginnt 1920. In einer Villa am Zeller See in der Nähe Salzburgs sind junge Männer untergebracht, die den 1. Weltkrieg überlebt haben. Sie haben sich bei Kampfhandlungen so schwere entstellende Verletzungen zugezogen, dass sie sich anderen Menschen nicht zumuten wollen. Die Romanhandlung führt über die Jahre des 2. Weltkriegs bis in die 1980er Jahre.

Navid Kermanis neuester Roman Sommer 24 beschäftigt sich mit dieser überschaubaren Zeitspanne. Kermani bereitet sich auf eine Dankesrede zur Verleihung des Thomas-Mann-Preises vor, besucht einen befreundeten Galeristen, der am folgenden Morgen angekündigten Suizid begehen wird. Auf einer Mittelmeerinsel ist Kermani zur Hochzeitsfeier der Tochter eines befreundeten Ehepaares eingeladen: Volles Programm!

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 war das umfangreiche Werk Paranoia in Hollywood: Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953 von Jan Jekal. „Fesselnd und stimmungsvoll, anhand bisher unveröffentlichter Dokumente aus Archiven in Los Angeles zeichnet Jan Jekal nach, wie sich die Exilierten gegen das autoritäre Amerika wehrten – mit Aktivismus, Witz, Courage und mit Filmen, die zu Klassikern geworden sind –, aber auch, wie einige von ihnen an Amerika verzweifelten.“

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

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