Christina Jakobi ist die neue Leitung der Graf-Dodiko-Schule | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 10.03.2026 17:17

Christina Jakobi ist die neue Leitung der Graf-Dodiko-Schule

 Freude über die neue Schulleitung an der Graf-Dodiko-Schule (v.l.): Erster Beigegeordneter Andreas Niggemeyer, Fachbereichsleiter Olaf Krane, Schulleiterin Christina Jakob, Bürgermeister Tobias Scherf (Foto: Stadt Warburg)
Freude über die neue Schulleitung an der Graf-Dodiko-Schule (v.l.): Erster Beigegeordneter Andreas Niggemeyer, Fachbereichsleiter Olaf Krane, Schulleiterin Christina Jakob, Bürgermeister Tobias Scherf (Foto: Stadt Warburg)
Freude über die neue Schulleitung an der Graf-Dodiko-Schule (v.l.): Erster Beigegeordneter Andreas Niggemeyer, Fachbereichsleiter Olaf Krane, Schulleiterin Christina Jakob, Bürgermeister Tobias Scherf (Foto: Stadt Warburg)
Freude über die neue Schulleitung an der Graf-Dodiko-Schule (v.l.): Erster Beigegeordneter Andreas Niggemeyer, Fachbereichsleiter Olaf Krane, Schulleiterin Christina Jakob, Bürgermeister Tobias Scherf (Foto: Stadt Warburg)
Freude über die neue Schulleitung an der Graf-Dodiko-Schule (v.l.): Erster Beigegeordneter Andreas Niggemeyer, Fachbereichsleiter Olaf Krane, Schulleiterin Christina Jakob, Bürgermeister Tobias Scherf (Foto: Stadt Warburg)

Seit dem 9. Februar 2026 ist Christina Jakobi neue Leiterin der Graf-Dodiko-Schule mit den Teilstandorten in Daseburg, Warburg und Ossendorf. Sie folgt auf Birgitt Vonde, die die Schule viele Jahre mit großem Engagement geleitet und geprägt hat. Gemeinsam mit Konrektor Christoph Mutter bildet sie nun die Schulleitung der Grundschule. Insgesamt besuchen derzeit 433 Kinder – über alle Standorte hinweg – die Graf-Dodiko-Schule.

„Ich freue mich sehr, dass mit Christina Jakobi eine engagierte und erfahrene Pädagogin die Leitung der Graf-Dodiko-Schule übernimmt und die Schule gemeinsam mit Konrektor Christoph Mutter und einem starken Lehrer-Team weiterentwickeln wird. Für den Schulstandort Warburg ist es ein großer Gewinn, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt”, freut sich Bürgermeister Tobias Scherf.

Mit Herz für Schule und Kinder

Die 41-jährige Pädagogin stammt aus Borgentreich-Körbecke und lebt dort mit ihrer Familie. Sie ist Mutter von zwei Kindern im Alter von zwei und sechs Jahren. Schule, Familie und Heimat sind für sie eng miteinander verbunden – umso mehr freut sie sich, nun auch beruflich wieder in der Region tätig zu sein.

Nach ihrem Lehramtsstudium mit den Fächern Mathematik und Sachunterricht absolvierte sie ihr Referendariat an der Grundschule in Borgentreich-Bühne. Anschließend unterrichtete sie zunächst an der Realschule in Warburg und später an der Erd-Charta-Schule Warburg. Parallel dazu absolvierte sie berufsbegleitend einen Masterstudiengang im Bereich empirische Bildungsforschung an der Universität Kassel.

Weitere Erfahrungen sammelte sie an der Grundschule in Brakel sowie im Schulamt, wo sie mehrere Jahre im Bereich der Inklusionskoordination tätig war. Zuletzt arbeitete Christina Jakobi als stellvertretende Schulleiterin an der Grundschule Marienmünster.

Die Kinder im Mittelpunkt

Für Christina Jakobi steht bei ihrer Arbeit vor allem eines im Vordergrund: die Kinder. „Als Pädagoginnen und Pädagogen an einer Grundschule unterrichten wir Kinder – keine Fächer”, betont sie. Gleichzeitig sind wir auch Streitschlichter und helfen dabei, die kleinen und großen Herausforderungen des kindlichen Alltags zu lösen.” Ebenso wichtig ist ihr ein gutes Miteinander im Kollegium – und dass man auch an herausfordernden Tagen das gemeinsame Lachen nicht vergisst.

„Man spürt, dass Christina Jakobi die Kinder und ihre Entwicklung wirklich in den Mittelpunkt stellt. Das ist eine sehr gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Graf-Dodiko-Schule”, betont Olaf Krane, Leiter des Fachbereichs Bildung, Sport und Kultur der Hansestadt Warburg.

Eine Schulleitung zum Anfassen

Christina Jakobi möchte eine Schulleitung sein, die nah bei den Menschen ist. „Ich finde, als Schulleitung sollte man im Alltag der Menschen vorkommen, vor Ort sein, nah- und ansprechbar bleiben. Vielleicht läuft man sich auch mal zufällig in der Innenstadt oder während der Oktoberwoche über den Weg. Genau dieser Austausch mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen ist mir wichtig. Man sollte dort arbeiten, wo man auch lebt.”

Herausforderungen und Ziele

Eine Herausforderung sieht Jakobi in der zunehmenden Schnelllebigkeit im Alltag vieler Familien. „Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert und dieser Wandel geht weiter. Darauf müssen wir reagieren und den Eltern eine schnelle, barrierefreie und zeitlich flexible Kommunikation ermöglichen – auch zur Entlastung unserer Teilstandorte.”

An ihrer neuen Schule fühlt sie sich bereits sehr gut aufgenommen: „Ich bin gerade dabei, alle Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Aktuell führen wir die Planungsgespräche für das kommende Schuljahr”, berichtet sie.

Eine besondere Aufgabe sieht sie zudem in den drei Teilstandorten Daseburg, Ossendorf und Warburg der Graf-Dodiko-Schule. „Man muss alle Standorte im Blick behalten und verlässlich vor Ort sein”, sagt Jakobi. „Mir ist wichtig, dass Eltern und Kinder sich wahrgenommen und gehört fühlen.”

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