In der Stadthalle Brakel fand die letzte Leitungstagung unter der Leitung von Ulrike Schmidt als Fachberatung der kommunalen Kitas im Kreis Höxter statt. Mit ihrem Abschied endet nach 17 Jahren eine prägende Ära für die kommunalen Kindertageseinrichtungen im Kreis.
Als erste Fachberatung für Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter hat Ulrike Schmidt die pädagogische Arbeit und die Qualitätsentwicklung maßgeblich mitgestaltet. Gemeinsam mit den Einrichtungsleitungen entwickelte sie ein einheitliches Qualitätshandbuch, das bis heute als verbindlicher Standard dient und von den einzelnen Einrichtungen individuell an ihre jeweiligen Gegebenheiten angepasst wird.
Darüber hinaus initiierte sie verschiedene Arbeitskreise, die den regelmäßigen fachlichen Austausch fördern und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität beitragen. Auch die Fort- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte lag ihr stets am Herzen. So engagierte sie sich nicht nur für interne Schulungsangebote, sondern qualifizierte selbst Fachkräfte zu Marte Meo Practitioner*innen.
Im Mittelpunkt ihres Handelns standen dabei immer die Kinder. Besonders die Wahrung und Stärkung der Kinderrechte war für Ulrike Schmidt eine Herzensangelegenheit. Einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität leistete sie zudem durch die regelmäßigen Auditierungen der Kindertageseinrichtungen untereinander. Durch diesen kollegialen Austausch und die gegenseitige Reflexion wurden Qualitätsstandards im Kreis Höxter nachhaltig gesichert und weiterentwickelt.
Die Einrichtungsleitungen der kommunalen Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter nutzten die Leitungstagung, um sich für die langjährige Zusammenarbeit zu bedanken. Als Zeichen der Wertschätzung erhielt Ulrike Schmidt ein kleines Präsent sowie ein eigens für sie umgedichtetes Lied.
„Danke, liebe Ulrike, für dein außergewöhnliches Engagement, dein Herzblut und dein stets offenes Ohr. Du hast die Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter nachhaltig geprägt und wirst uns in bester Erinnerung bleiben“, lautete die gemeinsame Botschaft der Einrichtungsleitungen.