Von Haien, Forschern und Kickern | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 27.05.2026 14:41

Von Haien, Forschern und Kickern

Ein Anblick, der Kinderherzen höher schlagen und Kinder höher springen ließ. (Foto: Marc Otto)
Ein Anblick, der Kinderherzen höher schlagen und Kinder höher springen ließ. (Foto: Marc Otto)
Ein Anblick, der Kinderherzen höher schlagen und Kinder höher springen ließ. (Foto: Marc Otto)
Ein Anblick, der Kinderherzen höher schlagen und Kinder höher springen ließ. (Foto: Marc Otto)
Ein Anblick, der Kinderherzen höher schlagen und Kinder höher springen ließ. (Foto: Marc Otto)

Ein Hai vor dem Rathaus der Nethestadt? Ist schon wieder Fischmarkt? Nein, Stadtfest-Wochenende, und zwar lang! Brakels Innenstadt wurde einmal mehr zur bunten Festmeile, vom Rathausplatz bis zum Feuerteich.

Kirmes und Forscherfest ließen gerade Kinderherzen höher schlagen, weckten den Entdeckergeist mit Experimenten rund um Wasser in Plastikflaschen, Magneten und Co., während Karussells und Buden zur Unterhaltung einluden. Und der erwähnte Hai? Auf dem Rathausplatz residierte eine fischige Riesenrutsche und Hüpfburg. Da durfte so richtig getobt werden.

An anderer Stelle waren es die etwas Älteren, die körperlich gefordert wurden: Schon traditionell ist das Menschenkickerturnier des Kölsche Fanclub Brakel auf dem Platz vor der Kriegerehrung, wo sich die motivierten Mannschaften schwungvoll in die Stangen warfen, um das Runde ins Eckige zu befördern. Gern auch mal über Bande. Verdient gewann hier übrigens die IBW Brunnenallee, eine Einrichtung der Lebenshilfe Brakel, das Endspiel mit 4:3 Toren gegen die Flitzepiepen. Im Spiel um den 3. Platz besiegten derweil die Nethegau Geisböcke die Mannschaft der Undertheker mit 5:0.

Der Werbering sorgte tatkräftig dafür, dass keiner Altersgruppe langweilig werden konnte – ob spaßig oder informativ, gern auch beides zugleich. Da wartete stets ein neuer Künstler, eine neue Band mit Live-Musik, breitete sich auch eine Gesundheitsmeile mit Infos, Tipps und Expertenwissen auf dem Thy aus.

„Innenstädte sind nicht nur Orte zum Einkaufen“, so formulierte es Bürgermeister Alexander Kleinschmidt in seiner Eröffnungsrede. „Sie sind Begegnungsräume, Lebensbereiche und Identitätsanker.“ Und so war das Stadtfest nicht „nur einfach Programm“, sondern auch ein Signal: Kommt vorbei, habt Spaß und eine gute Zeit.

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