Gesamtschule Brakel feiert ihren Abiturjahrgang 2026 | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 09.07.2026 15:33

Gesamtschule Brakel feiert ihren Abiturjahrgang 2026

Feierliche Zeugnisvergabe der Abiturienten der Gesamtschule Brakel. (Foto: privat)
Feierliche Zeugnisvergabe der Abiturienten der Gesamtschule Brakel. (Foto: privat)
Feierliche Zeugnisvergabe der Abiturienten der Gesamtschule Brakel. (Foto: privat)
Feierliche Zeugnisvergabe der Abiturienten der Gesamtschule Brakel. (Foto: privat)
Feierliche Zeugnisvergabe der Abiturienten der Gesamtschule Brakel. (Foto: privat)

Mit einem feierlichen multireligiösen Gottesdienst begann am Samstag, den 4. Juli 2026, die Entlassfeier der Abiturientia 2026 der Gesamtschule Brakel. Gemeinsam gestalteten Pfarrerin Silvia Reineke für die evangelische Kirche, Cindy Bojani für die islamische Glaubensgemeinde sowie die Gemeindereferentin Frau Rebbe-Brandt den Gottesdienst und gaben den Absolventinnen und Absolventen besinnliche Gedanken und gute Wünsche für ihren weiteren Lebensweg mit.

Anschließend versammelten sich Schülerinnen und Schüler, Familien, Freunde sowie Lehrkräfte zur feierlichen Zeugnisvergabe in der Aula der Gesamtschule. Unter dem diesjährigen Motto „Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“ blickte der Jahrgang auf eine ereignisreiche Oberstufenzeit zurück.

Insgesamt erhielten 53 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. 49 Schülerinnen und Schüler erreichten die allgemeine Hochschulreife, weitere vier den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Besonders erfreulich: 13 Absolventinnen und Absolventen schlossen ihre Schullaufbahn mit einer Eins vor dem Komma ab. Das beste Abitur wurde mit der Traumnote 1,1 erzielt.

Schulleiterin Sandra Florsch griff in ihrer Festrede das Motto des Jahrgangs auf und spannte den Bogen zwischen Poker und dem echten Leben. Mit viel Humor stellte sie zunächst fest, dass bei rund 48.000 symbolischen „Pokerrunden“ wohl ein beachtliches Casino hätte angemeldet werden müssen. Doch schnell machte sie deutlich, dass hinter den guten Ergebnissen weit mehr steckte als Glück. „Bildung ist das Gegenteil von Glücksspiel“, betonte sie und erinnerte daran, dass Wissen, Übung und Durchhaltevermögen den entscheidenden Unterschied machen.

Besonders beeindruckend sei die Leistung des Jahrgangs vor dem Hintergrund seiner Ausgangslage. Lediglich zehn Schülerinnen und Schüler waren nach der Grundschule mit einer Gymnasialempfehlung an die Gesamtschule Brakel gewechselt. Umso bemerkenswerter sei das hervorragende Gesamtergebnis. „Ihr habt nicht um jeden Punkt gepokert – Ihr habt für jeden Punkt gearbeitet. Darauf könnt Ihr stolz sein“, fasste Sandra Florsch die Leistung des Jahrgangs zusammen und erhielt dafür großen Applaus.

Zum Abschluss ihrer Rede machte sie den jungen Erwachsenen Mut für ihren weiteren Lebensweg. Das Abitur sei kein Endpunkt, sondern der Einsatz für die nächste Runde des Lebens. „Die besten Hände liegen vielleicht noch gar nicht auf dem Tisch“, gab sie den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg und wünschte ihnen den Mut, neue Wege zu gehen, kluge Entscheidungen zu treffen und dabei stets auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen.

Mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse, vielen persönlichen Glückwünschen und zahlreichen Erinnerungsfotos endete ein bewegender Vormittag voller Stolz, Freude und Zuversicht. Die Schulgemeinschaft der Gesamtschule Brakel verabschiedete ihren Abiturjahrgang 2026 mit den besten Wünschen für Studium, Ausbildung oder ein freiwilliges Jahr – und mit der Gewissheit, dass nicht das Glück, sondern Engagement, Zusammenhalt und Ausdauer die größten Trümpfe für die Zukunft sind.

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