Auf der Hohlwegrunde ins Grün eintauchen: Wem die Lust nach einem kleinen Ausflug in die Wildnis steht, dem sei die Natti-Route ans Herz gelegt. Sie beginnt am Bahnhof Ottbergen, wo sich auch diverse Parkmöglichkeiten bieten. Von dort aus geht es der Nase nach zwischen Feldern und Wiesen entlang – stets geführt von Schlingnatter Natti, die von Wegweisern aus die Richtung angibt und auf spannenden Info-Tafeln Wissenswertes erzählt.
Ein Hohlweg, das ist ein historischer Verkehrsweg, der über lange Zeit als Straße der Dorfbewohner diente, wenn sie tagaus, tagein zu ihren Feldern und Wiesen pilgerten, auch mit schwerem Fuhrwerk. Dabei grub sich der Weg im Laufe der Nutzung immer tiefer in den weichen Boden. Inzwischen hat die Natur sich die Hohlwege vielerorts wieder zurück erobert, an den Flanken wächst das Grün und bildet sich praktisch ein Tunnel aus Vegetation, der den Hohlweg in kühlen Halbschatten hüllt, auch in der Hitzewelle.
Die Natti-Route ist rund drei Kilometer lang und verfügt nebst schlauer Täfelchen auch über allerlei Schnitzkunstwerk, wie beispielsweise den Schneckenparcours, einen lebensgroßen Ochsenkarren mitten im Hohlweg oder auch Natti selbst, allerdings in deutlich größerer Version. An den Hängen verbergen sich weitere Kunstwerke, wie etwa ein Hund, der sein Wägelchen mit Milchkannen heimwärts zieht. Natürlich dürfen auch Ratespiele, Balance-Stationen und Co. nicht fehlen.
Für Kinderwagen ist der Wanderweg übrigens nicht zu empfehlen – der Dschungel ist am besten zu Fuß zu erobern.