Farben kennen keine Herkunft | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 04.03.2026 14:14

Farben kennen keine Herkunft

Die Motive des Künstlers reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner<br>afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden. (Foto: privat)
Die Motive des Künstlers reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner
afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden. (Foto: privat)
Die Motive des Künstlers reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner
afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden. (Foto: privat)
Die Motive des Künstlers reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner
afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden. (Foto: privat)
Die Motive des Künstlers reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner
afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden. (Foto: privat)

Die Zweite Heimat Warburg e.V. zeigt vom 15. März bis 2. Mai Bilder des nigerianischen Künstlers Johnson Eghute in ihren Räumlichkeiten in der Hauptstraße 45.

Diese Ausstellung ist ein Beitrag des Vereins zum kreisweiten Programm des Kommunalen Integrationszentrums im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Titel „What lies behind...” geht sie der Frage nach, was hinter Hautfarbe, Herkunft und gesellschaftlichen Zuschreibungen liegt.

Johnson Eghute verbindet in seiner Malerei emotionale Tiefe mit ausdrucksstarker Farbkraft. Seine Werke erzählen von Identität, Würde, Vielfalt und Menschlichkeit – und setzen zugleich unter dem Motto „Farben kennen keine Herkunft” ein klares Zeichen für Menschenrechte und gegen Rassismus: „Egal, wer du bist, welche Hautfarbe du hast, du solltest die Freiheit haben zu denken und zu tun, was du selbst willst, unabhängig vom Urteil anderer, und deinem Herzen folgen”, ist Eghute überzeugt.

Der Autodidakt malt bereits seit seiner Jugend und verwendet vielseitige Techniken und Materialien. „Meine Bilder drücken die Gefühle des Augenblicks aus”, erklärt der Künstler. Seine Motive reichen von Menschen, Tieren und Landschaften – viele davon aus seiner afrikanischen Heimat – bis hin zu abstrakteren Gemälden.

„Kunst ist etwas, was uns als Menschen über alle kulturellen und sprachlichen Barrieren hinweg zutiefst verbindet”, sagt Heidi Marquardt von der zweiten Heimat, Mitorganisatorin der Ausstellung. „Sie fördert zwischenmenschliche Begegnung und trägt dadurch zu einem friedvollen Miteinander bei. Ich freue mich sehr, dass wir mit Johnson Eghute einem jungen Künstler mit Fluchtgeschichte ein Forum bieten können sein vielseitiges Werk öffentlich zu präsentieren.”

Zur Eröffnung am 15. März um 11 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Danach kann die Ausstellung an allen Samstagen von 10 bis 12.30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers sowie während der üblichen Öffnungszeiten der Zweiten Heimat besucht werden.

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