Industriestraße ist ab 3. März vorübergehend Einbahnstraße | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 03.03.2026 11:12

Industriestraße ist ab 3. März vorübergehend Einbahnstraße

Mit dem wärmeren Wetter nehmen auch wieder die Bautätigkeiten in Warburg Fahrt auf: Unter anderem können die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des neuen Radwegs entlang der Industriestraße zwischen der Kreuzung mit der Bundesstraße 7 und dem Kreisverkehr an der Papenheimer Straße (K11) beginnen.

Bereich zwischen B7 und Kreisverkehr Papenheimer Straße

Damit die Arbeiten sicher ausgeführt werden können, muss die Industriestraße in diesem Bereich während der Bauphase zur Einbahnstraße werden.

Dies bedeutet: Die Industriestraße ist von der Innenstadt Richtung Industriegebiet Warburg-West/Lütkefeld zu befahren und wird nach der Kreuzung B7 auf die linke Fahrbahnseite verschwenkt.

Umleitung in Richtung Innenstadt

Aus Richtung Menne und dem Industriegebiet Warburg-West/Lütkefeld kommend ist eine Umleitung über die Papenheimer Straße und die B7 in die Innenstadt ausgeschildert.

Damit im Bereich des alten Fußwegs problemlos gebaut werden kann, werden die Fußgänger auf die rechte Fahrbahnseite geleitet. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer werden mittig auf der Fahrbahn Absperrbarken errichtet, welche den Fuß- vom Kfz-Verkehr separieren.

Erreichbarkeit der Betriebe

Die Erreichbarkeit der Betriebe entlang der Industriestraße bleibt bis auf sehr kurze Ausnahmen, welche mit den Betrieben aber jeweils bilateral abgestimmt werden, erhalten. Gleiches gilt für die Erreichbarkeit der Straße Heidfeld.

Die Busse des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Regionalbus-Linie R38 zwischen Warburg und Peckelsheim sind ebenfalls von der temporären Einbahnstraßen-Regelung betroffen. Die Bushaltestelle Industriestraße kann während der Bauphase nur in Fahrtrichtung Peckelsheim bedient werden. Fahrgäste in der Gegenrichtung nutzen bitte alternativ die 550 Meter entfernte Bushaltestelle Florianweg.

Asphaltierter 2,50 Meter breiter Geh- & Radweg entsteht

Im Rahmen der Maßnahme wird zuerst der jetzige schmale und gepflasterte Gehweg zurückgebaut. An seiner Stelle wird dann ein 2,50 Meter breiter asphaltierter Weg für den Rad- & Fußverkehr angelegt. Im Bereich der zahlreichen Zufahrten wird der Radweg rot eingefärbt und eindeutig beschildert.

An den vorhandenen Laternen werden nach hinten zusätzliche Lampen angebracht, um den Radweg optimal auszuleuchten. Teilweise müssen die Laternenstandorte aber auch angepasst werden, um ausreichend Platz für den neuen Radweg zu schaffen.

Auch der vorhandene Entwässerungsgraben wird verschoben oder verrohrt. Im Bereich des bestehenden Betriebsgebäudes der Stadtwerke an der Kreuzung zum Heidfeld muss der neue Weg dichter an die Fahrbahn der Industriestraße herangeführt werden.

Der „Greenway2work“ als Radweg für den Alltag

Zusammen mit dem bereits fertiggestellten Abschnitt zwischen den Kreisverkehren Papenheimer Straße und Speckgraben entsteht so unter dem Namen Greenway2work eine attraktive Radverkehrsverbindung für den Alltag, die Wohngebiete und Arbeitgeber in Warburg optimal miteinander verbindet.

Als dritter Abschnitt soll noch in diesem Jahr der Neubau eines Radwegs entlang des Speckgrabens zwischen dem Kreisverkehr mit der Industriestraße und dem Anschluss an den Radweg im Großenederer Weg folgen.

Der neue insgesamt 1.344 Meter lange Radweg soll eine komfortable und sichere Verbindung zwischen den Wohngebieten und den Arbeitsplätzen in den Industriegebieten Warburgs schaffen. Die Baukosten für alle drei Abschnitte belaufen sich auf rund 1 Mio. €, von denen rund 832.500 € durch die Förderrichtlinie Nahmobilität NRW getragen werden.

Die direkte Vernetzung von bereits bestehender Radinfrastruktur mit den großen Arbeitgebern in Warburg hatte das Land NRW und die Bezirksregierung Detmold überzeugt, da so der Alltagsradverkehr gezielt gefördert wird.

Der neue Radweg wird durchgehend asphaltiert und mit 2,5 Metern deutlich breiter als der vorherige Fußweg sein. Radfahrer und Fußgänger werden an den zahlreichen Betriebszufahrten durch rot eingefärbte Furten geschützt. Die bestehende Beleuchtung wird um einen zweiten Lampenkopf erweitert, damit der neue Radweg auch bei Dunkelheit sicher genutzt werden kann. Die vorhandenen Alleebäume dienen der Beschattung an heißen Tagen.

Der Abschluss der Arbeiten am 3. Bauabschnitt ist für Ende 2026 vorgesehen.

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