Innovative Mobilitätsprojekte prämiert | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 15.07.2026 09:55

Innovative Mobilitätsprojekte prämiert

Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“. (Foto: Kreis Höxter)
Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“. (Foto: Kreis Höxter)
Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“. (Foto: Kreis Höxter)
Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“. (Foto: Kreis Höxter)
Landrat Michael Stickeln (vorne Mitte) freute sich, neun zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen: das Dorf Mobil Borgentreich, das „E-Rikscha-Projekt“ des Helene-Schweitzer-Zentrums Steinheim, das St. Antonius Seniorenhaus Brakel mit seinem „Rolli-Mobil“, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg mit einem „Lastenrad-Konzept“, die St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen mit der App „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“, die Stadt Nieheim mit dem „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“, den Bürgerbusverein Warburg, den Verein „pro barrierefrei“ Bad Driburg mit dem „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ und den Verein Wassersport Höxter für das „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“. (Foto: Kreis Höxter)

Bereits zum dritten Mal hat der Kreis Höxter seinen Klimaschutzpreis vergeben. Der diesjährige Preis stand unter dem Motto „Mobilität“. Gesucht wurden wegweisende Ideen, die den Alltag im Kreis Höxter umweltschonender machen. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Institutionen waren aufgerufen, sich mit Projekten und Initiativen dafür zu bewerben. Landrat Michael Stickeln freute sich, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Höxteraner Kreishaus die Preisträgerinnen und Preisträger zu ehren und ihnen Urkunden für neun ausgezeichnete Projekte zu überreichen. Der Klimaschutzpreis des Kreises Höxter war in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

„Unsere Schulen, Vereine und Kommunen haben sich mit einer unglaublichen Begeisterung auf das Thema Mobilität gestürzt und viele tolle Beiträge für den Klimaschutzpreis eingereicht. Mein ganz herzlicher Dank gilt all den kreativen und engagierten Bewerberinnen und Bewerbern, die sich so intensiv am Klimaschutzpreis des Kreises Höxter beteiligt haben“, sagte Landrat Michael Michael Stickeln bei der Preisverleihung.

Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz erreichte der Verein Dorf Mobil aus Borgentreich mit seinem Projekt „DorfMobil – Klimafreundliche Mobilität mit sozialem Mehrwert“. Das „DorfMobil“ wird besonders gerne von älteren Bürgerinnen und Bürgern für Fahrten zum Arzt und zum Einkaufen genutzt. Das Angebot ist für sie kostenfrei. Die Fahrerinnen und Fahrer arbeiten ehrenamtlich.

Den zweiten Platz mit Preisgeldern von jeweils 1.500 Euro teilten sich das Helene-Schweitzer-Zentrum in Steinheim mit seinem „E-Rikscha-Projekt“ und das St. Antonius Seniorenhaus in Brakel für das Projekt „Rolli-Mobil“. Die „E-Rikscha“ hat sich im Helene-Schweitzer-Zentrum in Steinheim als wichtiges Angebot etabliert und fördert die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am gemeinschaftlichen Leben. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer der E-Rikscha bieten damit Fahrten ins Grüne oder in die Innenstadt an. Das „Rolli-Mobil“ des St. Antonius Seniorenhauses Brakel ist ein Rollstuhlfahrrad, mit dem ebenfalls klimafreundliche Fahrten für Seniorinnen und Senioren in die nähere Umgebung angeboten werden.

Über den dritten Platz mit einem Preisgeld von 1.500 Euro freuten sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Xaver aus Bad Driburg für ihr innovatives „Lastenrad-Konzept“. Sie haben sich mit dem Mobilitätsbedürfnissen der Region auseinandergesetzt und ein fundiertes Standortkonzept für Leih-Lastenräder entwickelt.

Der vierte Platz mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an den Verein St. Josef-Schützenbruderschaft Dalhausen von 1605 für das Projekt „CO2-Ausstoß reduzieren, klimafreundlich und nachhaltig unterwegs sein“. Die Schützenbruderschaft hat dafür eine App entwickelt, mit der zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer zum Schützenhaus erfasst werden.

Den fünften Platz mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro ging an die Stadt Nieheim und an den Bürgerbusverein Warburg. Die Stadt Nieheim hat sich mit dem Projekt „Mobilitätsexperiment Stadtterrassen Marktstraße Nieheim“ beworben. Die Stadtterrassen sollen die stark vom Autoverkehr geprägte Marktstraße attraktiver für Radfahrende sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger machen. Entlang der Straße wurden dafür Sitzgelegenheiten, Tische und Pflanzen aufgestellt. Mit dem Angebot des Bürgerbusvereins Warburg „Bürger fahren Bürger“ kann man verschiedene Ort innerhalb der Warburger Kernstadt unkompliziert erreichen. Das Angebot wird gerne von Menschen genutzt, die kein eigenes Auto haben und ergänzt den Öffentlichen Personennahverkehr.

Platz sechs mit jeweils einem Preisgeld von 250 Euro wurde ebenfalls zwei Mal vergeben. Der Verein pro barrierefrei aus Bad Driburg hat sich mit dem Projekt „Inklusionsanhänger für klimafreundliche Mobilität und soziale Teilhabe“ beworben. Mit dem Anhänger werden regelmäßig barrierefreie Ausflüge angeboten. Der Anhänger bietet Platz für vier Rollstühle. Der Verein Wassersport Höxter hat das Projekt „Bikeport mit Lademöglichkeit für E-Bikes“ eingereicht. Der Bikeport aus Holz dient als Unterstellfläche für E-Bikes und ergänzt die touristische Infrastruktur.

„Die prämierten Projekte zeigen deutlich, dass Klimaschutz bei uns im Kreis Höxter täglich gelebt wird und dass sich viele Menschen beeindruckend dafür einsetzen. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht“, betonte Landrat Michael Stickeln in seiner Laudatio. Darüber hinaus dankte er der Fachjury, den Initiatorinnen und Initiatoren sowie dem Kreistag, der die Preisgelder bewilligt hat, für die Unterstützung des Klimaschutzpreises.

Weitere Infos gibt es beim Klimaschutzteam des Kreises Höxter unter 05271/965-4215 oder per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de.

north