Junge Menschen bringen konkrete Ideen für Höxter ein | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 02.10.2026 10:22

Junge Menschen bringen konkrete Ideen für Höxter ein

Rund 60 junge Menschen haben ihre Ideen und Anregungen zu den Themen Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung eingebracht. (Foto: Deutsche Gesellschaft e.V.)
Rund 60 junge Menschen haben ihre Ideen und Anregungen zu den Themen Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung eingebracht. (Foto: Deutsche Gesellschaft e.V.)
Rund 60 junge Menschen haben ihre Ideen und Anregungen zu den Themen Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung eingebracht. (Foto: Deutsche Gesellschaft e.V.)
Rund 60 junge Menschen haben ihre Ideen und Anregungen zu den Themen Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung eingebracht. (Foto: Deutsche Gesellschaft e.V.)
Rund 60 junge Menschen haben ihre Ideen und Anregungen zu den Themen Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung eingebracht. (Foto: Deutsche Gesellschaft e.V.)

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren über Mobilität, Treffpunkte sowie Schule und Ausbildung.

Wie sieht eine Stadt aus, in der sich junge Menschen wohlfühlen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 60 junge Menschen beim Jugendforum „Stimme(n) der Jugend“ am Dienstag, 29. September, im Historischen Rathaus in Höxter.

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen drei Themen: Räume und Treffpunkte für junge Menschen, Mobilität sowie Schule und Ausbildung. In einem World-Café diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in wechselnden Gesprächsrunden über ihre Erfahrungen, Wünsche und konkrete Ideen für Höxter und das ländliche Umfeld.

Dabei wurden zahlreiche praktische Anregungen gesammelt. Beim Thema Mobilität ging es unter anderem um bessere Busverbindungen, Nachtbusse, sichere und beleuchtete Wege zwischen den Ortschaften sowie attraktive Alternativen zum Auto. Bei den Treffpunkten wurden beispielsweise Lernorte, wetterfeste Aufenthaltsmöglichkeiten und weitere Angebote für junge Menschen genannt.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch viele Stärken in Höxter sehen. Dazu zählen unter anderem die Weserpromenade, die Natur, Sportmöglichkeiten, die Innenstadt und bereits bestehende Angebote für junge Menschen.

Bürgermeister Daniel Hartmann betonte bei der Begrüßung die Bedeutung des direkten Austauschs: „Wir wissen oft ziemlich genau, was junge Menschen angeblich wollen, was sie nervt und was sie brauchen. Manchmal vergessen wir aber, sie selbst zu fragen.“

Die Ergebnisse des Forums sollen nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben. Die Stadt Höxter will die Anregungen auswerten und prüfen, welche Ideen weiterverfolgt werden können.

„Wir wollen keine Veranstaltung machen, bei der am Ende tolle Ergebnisse auf einem Flipchart stehen und anschließend in irgendeinem Schrank verschwinden“, so Hartmann. „Wir wollen zuhören und schauen, was daraus tatsächlich entstehen kann.“

Organisiert wurde das Jugendforum von der Deutschen Gesellschaft gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern. Ziel des Formats ist es, jungen Menschen insbesondere in ländlichen Regionen Raum für Austausch, Beteiligung und die Entwicklung eigener Ideen zu geben.

Die Stadt Höxter bedankt sich bei der Deutschen Gesellschaft und allen Beteiligten, die zur Vorbereitung und Durchführung des Jugendforums beigetragen haben. Insbesondere aber bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit, ihre Ideen und ihre Bereitschaft, sich einzubringen.

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