Veröffentlicht am 19.10.2022 13:03

Krach am Bollerbach

Vizepräsident Erik Unverzagt (l.) und Präsident Sascha Winkelhahn steuern das Narrenschiff in Ovenhausen in die neue Session. (Foto: Lukas Wöstefeld)
Vizepräsident Erik Unverzagt (l.) und Präsident Sascha Winkelhahn steuern das Narrenschiff in Ovenhausen in die neue Session. (Foto: Lukas Wöstefeld)
Vizepräsident Erik Unverzagt (l.) und Präsident Sascha Winkelhahn steuern das Narrenschiff in Ovenhausen in die neue Session. (Foto: Lukas Wöstefeld)

Nach drei Jahren Pause plant der Ovenhäuser Elferrat nun zu alter Stärke zurückzukehren. Nicht einmal mehr einen Monat ist es hin bis in vielen Karnevalshochburgen des Landes der Hoppeditz wieder erwacht. Natürlich auch in Ovenhausen, der Hochburg des Stadtgebietes Höxter. "Wir werden ihn wohl etwas kräftiger wecken müssen als in der Vergangenheit", sagt Elferratspräsident Sascha Winkelhahn. Den Hoppeditz weiter schlafen zu lassen, dass war für die Ovenhäuser Narren jedoch keine Option. "Nach den Wirren der Coronapandemie muss der Karneval den Menschen nun umso mehr helfen den tristen Alltag wieder hinter sich zu lassen", so Winkelhahn weiter. Aktuell plant der Elferrat die traditionellen vier Veranstaltungen im Festzelt am Dreiort durchzuführen. Neben dem Kinderkarneval und dem Frauenkarneval kehren auch Büttenabend und politisch-närrischer Frühschoppen in den Veranstaltungskalender der Grubenarren zurück. Elferratsvizepräsident Erik Unverzagt betont: "Wir haben das jüngste Präsidium Westfalens, wir sind motiviert und mit Hilfe von Verein und Ortschaft wird der Karneval in Ovenhausen wieder ein Highlight im närrischen Kalender". Mit Superlativen sparen die Narren nicht. "Wir werden den größten Zeltkarneval Ostwestfalens haben", versprechen die Präsidenten. Man hofft also nicht nur in Ovenhausen, dass das Karnevalsvirus in der kommenden Session dem Coronavirus trotzen kann.

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