Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung hat die Stadt Beverungen rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger über die zentralen Ergebnisse und Perspektiven informiert. Im Ergebnis der Untersuchung wurde deutlich, dass insbesondere in der Kernstadt Potenziale für weiterführende Prüfungen zum Aufbau eines zentralen Wärmenetzes bestehen. Die Stadt Beverungen wird hierzu zeitnah eine Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen, die eine mögliche Umsetzung sowie die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen konkret beleuchtet. Für die Ortschaften im Stadtgebiet zeichnet sich hingegen ein anderes Bild: Hier wird empfohlen, verstärkt auf dezentrale, autarke Lösungen wie Wärmepumpen zu setzen. Als geeignete Energiequellen wurden vor allem Umweltwärme aus der Luft, Geothermie (Erdwärme) und Wärme aus Flüssen genannt.
Gleichzeitig wurde betont, dass auch in kleineren Strukturen Synergien genutzt werden können – etwa dann, wenn mehrere benachbarte Gebäude im Rahmen von Quartierslösungen gemeinsam eine Wärmeversorgung planen und umsetzen. Bürgermeister Tino Wenkel betonte: „Die Kommunale Wärmeplanung gibt uns eine wichtige strategische Orientierung für die kommenden Jahre. Entscheidend ist, dass wir für Beverungen differenzierte und zukunftsfähige Lösungen entwickeln – passgenau für unsere Kernstadt und unsere Ortschaften.” Die Stadt Beverungen wird die gewonnenen Erkenntnisse nun weiter vertiefen und gemeinsam mit relevanten Partnern die nächsten Schritte vorbereiten. Ziel ist es, eine nachhaltige, wirtschaftliche und klimafreundliche Wärmeversorgung für das gesamte Stadtgebiet zu entwickeln.