Bei strahlendem Spätsommerwetter strömten zahlreiche Pferdesportler und Schaulustige zur Reitanlage nach Haarbrück, um die traditionelle Fuchsjagd des Reitervereins mitzuerleben. Was als packendes Freizeitvergnügen für die Reiter im Sattel gedacht war, zog auch am Wegesrand ein großes Publikum an: Groß und Klein verfolgten das Geschehen hautnah.
Der Vereinsvorsitzende Bernhard Bobbert hieß die Anwesenden willkommen. Ein besonderer Gruß galt der amtierenden Fuchsmajorin Marleen Wäsche. Die Jagdhornbläser Auenhausen-Frohnhausen gaben das offizielle Signal zum Aufbruch.
Unter der Führung von Bobbert bewegte sich die Reitergruppe auf einer anspruchsvollen Strecke rund um Haarbrück. Die Route führte über weitläufige Wiesen und Felder, die mit sehenswerten, eigens für die Jagd präparierten Hindernissen gespickt waren. Für die passende Atmosphäre sorgten die Jagdhornbläser mit ihren musikalischen Einlagen entlang der Strecke, während die Vereinsdamen die Teilnehmer und Gäste an den Stationen kulinarisch bestens versorgten.
Höhepunkt des Tages war das finale Ausreiten des Fuchses. In einem packenden Wettbewerb bewies Marleen Wäsche aus Drankhausen erneut ihr reiterliches Können. Sie setzte sich gegen die Konkurrenz durch, verteidigte ihren Titel erfolgreich und durfte den begehrten Fuchsschweif erneut mit nach Hause nehmen.
Nach rund drei Stunden ging ein ereignisreicher und rundum harmonischer Ritt zu Ende. Die Teilnehmer und Besucher ließen den erfolgreichen Tag anschließend in geselliger Runde ausklingen.
Seitens des Vorstands gilt ein besonderer Dank allen Reitern, den Zuschauern und Helfern sowie lokalen Landwirten, die ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben. Ein herzliches Dankeschön richtete der Verein zudem an die Jagdhornbläser, die maßgeblich zum Gelingen beitrugen.