Therapiezentrum Weser-Egge der KHWE feiert fünfjähriges Bestehen | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 10.09.2026 12:18

Therapiezentrum Weser-Egge der KHWE feiert fünfjähriges Bestehen

Bereits seit fünf Jahren deckt das Therapiezentrum Weser-Egge die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten in den KHWE-Krankenhäusern ab. (v.l.): Jeroen Saurgnani (Teamleitung Brakel), Dirk Schwuchow (Teamleitung Höxter), Andrea Halbig (Teamleitung Bad Driburg und Steinheim), Jessica Mewes (Gesamtleitung), Heidi Linnemann (stellv. Teamleitung Brakel), Vanessa Schmalzbauer (stellv. Teamleitung Steinheim) und Nico Bilstein (stellv. Teamleitung Höxter). (Foto: KHWE)
Bereits seit fünf Jahren deckt das Therapiezentrum Weser-Egge die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten in den KHWE-Krankenhäusern ab. (v.l.): Jeroen Saurgnani (Teamleitung Brakel), Dirk Schwuchow (Teamleitung Höxter), Andrea Halbig (Teamleitung Bad Driburg und Steinheim), Jessica Mewes (Gesamtleitung), Heidi Linnemann (stellv. Teamleitung Brakel), Vanessa Schmalzbauer (stellv. Teamleitung Steinheim) und Nico Bilstein (stellv. Teamleitung Höxter). (Foto: KHWE)
Bereits seit fünf Jahren deckt das Therapiezentrum Weser-Egge die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten in den KHWE-Krankenhäusern ab. (v.l.): Jeroen Saurgnani (Teamleitung Brakel), Dirk Schwuchow (Teamleitung Höxter), Andrea Halbig (Teamleitung Bad Driburg und Steinheim), Jessica Mewes (Gesamtleitung), Heidi Linnemann (stellv. Teamleitung Brakel), Vanessa Schmalzbauer (stellv. Teamleitung Steinheim) und Nico Bilstein (stellv. Teamleitung Höxter). (Foto: KHWE)
Bereits seit fünf Jahren deckt das Therapiezentrum Weser-Egge die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten in den KHWE-Krankenhäusern ab. (v.l.): Jeroen Saurgnani (Teamleitung Brakel), Dirk Schwuchow (Teamleitung Höxter), Andrea Halbig (Teamleitung Bad Driburg und Steinheim), Jessica Mewes (Gesamtleitung), Heidi Linnemann (stellv. Teamleitung Brakel), Vanessa Schmalzbauer (stellv. Teamleitung Steinheim) und Nico Bilstein (stellv. Teamleitung Höxter). (Foto: KHWE)
Bereits seit fünf Jahren deckt das Therapiezentrum Weser-Egge die ambulante und stationäre Versorgung der Patienten in den KHWE-Krankenhäusern ab. (v.l.): Jeroen Saurgnani (Teamleitung Brakel), Dirk Schwuchow (Teamleitung Höxter), Andrea Halbig (Teamleitung Bad Driburg und Steinheim), Jessica Mewes (Gesamtleitung), Heidi Linnemann (stellv. Teamleitung Brakel), Vanessa Schmalzbauer (stellv. Teamleitung Steinheim) und Nico Bilstein (stellv. Teamleitung Höxter). (Foto: KHWE)

Rasant steigende Patientenzahlen, vier Standorte und ein stetig wachsendes Angebot. Das Therapiezentrum Weser-Egge blickt auf fünf Jahre ambulanter und stationärer Versorgung in den Krankenhäusern der KHWE zurück. „Von der Physio- und Ergotherapie über die Logopädie bis zur medizinischen Fußpflege verfügen wir über ein breitgefächertes Angebot. Neu hinzu kommen jetzt die Medizinische Trainingstherapie sowie ein SRT-Gerät“, berichtet Jessica Mewes, die als Leitung maßgeblich am Aufbau des Therapiezentrums beteiligt war.

Hinter der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) verbirgt sich ein gezieltes, gerätegestütztes Training unter physiotherapeutischer Aufsicht zur Rehabilitation oder Leistungssteigerung. Häufig wird diese Maßnahme nach operativen Eingriffen oder bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. „In Einzeltherapiesitzungen haben die Patienten ausreichend Zeit und das passende Equipment, die exakt auf sie abgestimmten Übungen selbstständig durchzuführen“, erklärt Jessica Mewes. Nach der intensiven Zeit der Einzeltherapie sollen die Ergebnisse gefestigt und weitere Fortschritte erzielt werden.

Egal ob zum Muskelaufbau, zur Rehabilitation nach einer Verletzung oder zur Vorbeugung – vor allem auf lange Sicht profitieren die Patienten von der aktiven Fortführung der Therapie. Neben den Klassikern wie Ausdauertraining (Ergometer oder Laufband), stehen ihnen dafür zahlreiche Geräte für das Krafttraining zur Verfügung. Auch das freie Training zur Verbesserung der Koordination ist besonders wichtig. Bei regelmäßigen Kontrollen überprüfen die Therapeuten den aktuellen körperlichen Stand der Kraft, Koordination und Ausdauer. Dabei wird die Trainingsplanung immer individuell auf den Menschen und seine Bedürfnisse abgestimmt. Dazu gehört auch, dass das Training mit fortschrittlichen Methoden der Physiotherapie kombiniert wird.

Ein SRT-Zeptor (Stochastische Resonanztherapie) wird bei orthopädischen und neurologischen Erkrankungen wie MS oder Parkinson eingesetzt. Über 35 Krankheitszeichen können mit diesem Therapiegerät behandelt werden. Der Patient stellt sich dabei auf zwei Trittplatten, die unabhängig voneinander in unterschiedlichen Rhythmen 3-Dimensional bewegen. Das Gehirn und die Muskulatur müssen das Gleichgewicht permanent ausgleichen, wodurch Kommunikationswege im Nervensystem reaktiviert werden. Jessica Mewes: „Langfristig schaffen wir es dadurch, die Körperhaltung so zu stabilisieren, dass die durch die Erkrankungen entstehenden körperlichen Folgen minimiert oder verlangsamt werden.“

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