Seit Anfang März 2026 ist eine neue Ausstellung des mit Warburg eng verbundenen Künstlers Hans Kohlschein in der Galerie des Museums im „Stern” zu sehen.
Die ausgestellten Werke Hans Kohlscheins wurden passend zur Thematik „Biblisches und Religiöses” aus dem reichen Bestand des Museums im „Stern” ausgewählt. Sie stammen größtenteils aus Stiftungen und Schenkungen von Dr. Kurt Schultze, einem Enkel des Malers, und der Familie Böhme.
Einige der Bilder sind erstmals im „Stern” zu sehen. Die Bandbreite reicht von einer Postkarte über metallgetriebene Ofenplatten bis hin zum größten im Museum erhaltenen Leinwandgemälde „Jeremias der Zeitlose” von 1924.
Vor fast 150 Jahren wurde Hans Kohlschein am 5. März 1879 in Düsseldorf geboren. Während aller seiner Schaffensphasen suchte er Warburg immer wieder auf. Hans Kohlschein verstarb 1948 in seinem selbst erbauten Haus am Volkmarser Weg, das mit biblischen Darstellungen ausgestattet war.
Entwurfsskizzen des „Abendmahl” und einer „Huldigung Mariens” gibt es in der Sonderausstellung ebenfalls zu entdecken. Das Museum im „Stern” ist dienstags bis sonntags zwischen 14.30 und 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.