Im Stadtmuseum Brakel konnte nach der Auflösung des Klosters auf der Brede ein Erinnerungsraum mit vielen Exponaten der Breden-Schwestern geschaffen werden. Im Beisein von Oberin Sr. Elvira, Sr. Diethild, Sr. Franziska, Evelyn Walker-Fimmel und Doris Jochmaring vom Vorstand des Heimat- und Museumsvereins sowie dem Leiter des Brakeler Stadtmuseums, Dirk Brassel, wurde dieser besondere Raum im Haus des Gastes, Am Markt 5, nun aktuell eröffnet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres konnte Dirk Brassel die ersten Exponate der Schwestern für die Einrichtung des sogenannten „Erbezimmers“ entgegennehmen. Diese hatte die bereits 2017 verstorbene Archivarin des Klosters, Schwester M. Apollinaris Jörgens, in jahrelanger Arbeit zusammengetragen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Provinzial Oberin Schwester Maria-Theresia Knippschild und dem Museumsleiter Dirk Brassel ist es nun gelungen, diesen geschichtsträchtigen Erinnerungsort zu erhalten.
„Ich freue mich, dass wir diese neue Abteilung des Stadtmuseums mit vielen persönlichen Erinnerungsstücken der Schwestern künftig als festen Bestandteil der Dauerausstellung in unserem Museum zeigen können“, so Dirk Brassel.
Die Ausstellung beinhalte auch ausgewählte Exponate zur Adelsfamilie Asseburg und zur Klosterentwicklung seit der Gründung im Jahr 1483. „Aufgrund der Auflösung des Klosters „Maria Opferungstal auf der Brede der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ war es für uns sehr wertvoll, einen derartigen Erinnerungsort schaffen zu können, der auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist“, berichtet die Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Evelyn Walker-Fimmel.
Neben der originalgetreuen Ausstattung des ehemaligen Raumes im Kloster Brede sind in ausgelegten Themenmappen umfangreiche Informationen und Geschichten der Schwestern zu finden, die über das Leben der Frauen im Kloster erzählen, so die Vorsitzende. Evelyn Walker-Fimmel und Doris Jochmaring dankten Dirk Brassel seitens des Vereinsvorstandes für die Konzepterstellung und Gestaltung der neuen Abteilung in der Dauerausstellung. Bei den Schwestern der Brede bedankten sie sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die Bereitstellung dieser besonderen Erinnerungsstücke.