Die Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren und im Katastrophenschutz ist ein besonderes Anliegen des nordrhein-westfälischen Ministeriums des Innern. Das freiwillige und ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen ist häufig nur deswegen möglich, weil viele private Arbeitgeber ihre Mitarbeiter dabei aktiv unterstützen. Damit leisten sie einen wichtigen und Beitrag zur Stärkung des Ehrenamtes in Feuerwehr und Katastrophenschutz.
Diese Arbeitgeber, die die ehrenamtlichen Tätigkeiten und Einsätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u.a. durch großzügige Freistellungen von beruflichen Verpflichtungen fördern und würdigen, erfahren durch die öffentliche Auszeichnung mit der Förderplakette des Ministeriums eine herausragende Anerkennung und Wertschätzung.
Die Förderplakette wird jährlich durch den Innenminister persönlich und in einem Festakt an die ausgezeichneten Arbeitgeber verliehen.
Die Stadt Willebadessen hat in diesem Jahr zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr drei Firmen für ihr Engagement zur Verleihung der Förderplakette vorgeschlagen. Dies waren Autohaus Vornholt, Metallbau Gockeln und Elektro Hüpping.
Die Jury, bestehend aus Vertretern des Ministeriums, der privaten Hilfsorganisationen, der Arbeitgeberverbände, der Kommunalen Spitzenverbände, des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V. und des Technischen Hilfswerkes haben in diesem Jahr von den aus ganz NRW eingereichten Vorschlägen 10 Firmen ausgewählt. Unter diesen Firmen war auch die Firma Elektro Hüpping aus Fölsen, die neben Vertretern der Stadt und der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Festakt nach Düsseldorf in Ministerium der Innern eingeladen wurden.
Am Dienstag, 14. Juli wurde Ludger Hüpping die Förderplakette für Arbeitgeber von Innenminister Herbert Reul in Düsseldorf übergeben. Begleitet wurde Ludger Hüpping von seiner Belegschaft sowie Bürgermeister Norbert Hofnagel, dem Leiter der Feuerwehr Willebadessen Thomas Schlitt und Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales Carsten Gutschank.
In der Laudatio wurde vor allem das Engagement eines kleinen Mittelständischen Unternehmens hervorgehoben, das, wenn es zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr kommt, die eigenen wirtschaftlichen Interessen hinten ran stellt und zum Wohle der Allgemeinheit selbst zu den Einsätzen fährt und auch seine Mitarbeiter für hierfür freistellt.