Neuer Lebensraum für Wildbienen | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 10.08.2026 08:36

Neuer Lebensraum für Wildbienen

Die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes (v.l.): Ralf Liebelt, Andreas Neitz, Rolf Kirch, Ralf Haffke, Kevin Tender, Franziska Biermann. Es fehlt Burkhard Beinlich. (Foto: privat)
Die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes (v.l.): Ralf Liebelt, Andreas Neitz, Rolf Kirch, Ralf Haffke, Kevin Tender, Franziska Biermann. Es fehlt Burkhard Beinlich. (Foto: privat)
Die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes (v.l.): Ralf Liebelt, Andreas Neitz, Rolf Kirch, Ralf Haffke, Kevin Tender, Franziska Biermann. Es fehlt Burkhard Beinlich. (Foto: privat)
Die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes (v.l.): Ralf Liebelt, Andreas Neitz, Rolf Kirch, Ralf Haffke, Kevin Tender, Franziska Biermann. Es fehlt Burkhard Beinlich. (Foto: privat)
Die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes (v.l.): Ralf Liebelt, Andreas Neitz, Rolf Kirch, Ralf Haffke, Kevin Tender, Franziska Biermann. Es fehlt Burkhard Beinlich. (Foto: privat)

Durch einen Arbeitseinsatz des Naturkundlichen Vereins Egge-Weser e.V. (NEW) wurde in der Tongrube Nieheim ein neuer Lebensraum für Wildbienen geschaffen. Im Bereich des Aussichtspunktes der Grube Lücking haben die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes eine neue Steilwand aufgebaut, um den Wohnungsmangel der Wildbienen zu beheben.

Die Honigbiene ist uns als „Haustier” des Menschen wohlbekannt. Das Gleiche gilt für die auffälligen Hummeln. Weniger geläufig ist, dass in Deutschland über 500 Wildbienenarten, zu denen auch die Hummeln zählen, beheimatet sind. Wildbienen sind oft Spezialisten mit sehr unterschiedlichen Ansprüchen an ihre Nektarpflanzen und Nistplätze. Mehr als die Hälfte der heimischen Arten ist aufgrund der speziellen Ansprüche in ihrem Bestand gefährdet. Ihnen fehlen vor allem geeignete Lebensräume, insbesondere blüten- und strukturreiche Landschaften.

Wildbienen leben, im Gegensatz zu ihren domestizierten Verwandten, den Honigbienen, überwiegend in „Singlehaushalten”. Ihre Nester legen sie unterirdisch im Boden an, im morschen Holz, in hohlen Pflanzenstängeln oder in leeren Schneckenhäusern. Besonders gerne werden besonnte, trockene Steilwände als Nistplatz aufgesucht, die heute kaum noch anzutreffen sind.

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