Pflege-Azubis zur Audienz beim Papst | OWZ zum Sonntag

Veröffentlicht am 21.01.2026 12:00

Pflege-Azubis zur Audienz beim Papst

An der Rom-Wallfahrt nahmen teil (v.l.): Annika Stroop, Sarah Boci, Diana Bairamiv, Manuela Schmidt, Ayline Botta und Jonas Kroll.  (Foto: KHWE)
An der Rom-Wallfahrt nahmen teil (v.l.): Annika Stroop, Sarah Boci, Diana Bairamiv, Manuela Schmidt, Ayline Botta und Jonas Kroll. (Foto: KHWE)
An der Rom-Wallfahrt nahmen teil (v.l.): Annika Stroop, Sarah Boci, Diana Bairamiv, Manuela Schmidt, Ayline Botta und Jonas Kroll. (Foto: KHWE)
An der Rom-Wallfahrt nahmen teil (v.l.): Annika Stroop, Sarah Boci, Diana Bairamiv, Manuela Schmidt, Ayline Botta und Jonas Kroll. (Foto: KHWE)
An der Rom-Wallfahrt nahmen teil (v.l.): Annika Stroop, Sarah Boci, Diana Bairamiv, Manuela Schmidt, Ayline Botta und Jonas Kroll. (Foto: KHWE)

Eine ganz besondere Reise voller Begegnungen, Glaube und Menschlichkeit: Sechs Auszubildende zur Pflegefachkraft des Bildungszentrums Weser-Egge der KHWE begleiteten die Malteser-Wallfahrt nach Rom. Sie unterstützen Pilger mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen auf ihrem Weg in die Ewige Stadt und sammelten dabei intensive Eindrücke, die sie so schnell nicht vergessen werden.

„Pilger der Hoffnung“ lautete das Motto der Wallfahrt, die von den Maltesern und dem Erzbistum Paderborn organisiert wurde. Insgesamt 650 Teilnehmer aus ganz Deutschland machten sich in rund 20 Bussen auf den Weg, darunter 17 Pilger sowie 18 Begleitpersonen aus Paderborn. Erstmalig waren auch Pflege-Auszubildende der KHWE Teil der Gruppe, die unter der Leitung des Malteser-Diözesanarztes Albert Bosserhoff unterwegs war.

„Für unsere Auszubildenden war diese Wallfahrt ein ganz besonderer Praxiseinsatz“, sagt Stefanie Schoppe, Leitung Bildungszentrum Weser-Egge. „Sie haben Menschen begleitet, die Unterstützung benötigen: beim An- und Auskleiden, bei der Medikamenteneinnahme oder beim Rollstuhlfahren. Gleichzeitig haben sie erlebt, wie bereichernd und erfüllend Pflege in einem spirituellen und gemeinschaftlichen Rahmen sein kann.“

Die Anreise selbst wurde bereits zum Teil des Erlebten: Gespräche mit den Mitreisenden, gemeinsames Singen und Beten, kleine Pausen mit Blick auf die Alpen – all das prägte den Weg Richtung Süden. In Rom traf die Paderborner Gruppe schließlich auf 25 weitere Pilgerguppen aus den deutschen Bistümern.

Auf dem Programm standen unter anderem eine Audienz mit Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz, der Besuch der Vatikanischen Museen und Gärten sowie ein Empfang in der Villa Malta. Untergebracht war die Pilgerguppe in einer barrierearmen Unterkunft außerhalb der Stadt. Zu den Programmpunkten begleitete eine Polizeieskorte die Gruppen und stelle einen sicheren Weg durch den lebhaften Verkehr in Rom sicher.

„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Auszubildenden“, so Stefanie Schoppe. „Sie haben nicht nur fachliche Kompetenz bewiesen, sondern auch Mitgefühl, Geduld und echte Herzenswärme gezeigt. Diese Erfahrungen prägen sie für ihren weiteren Berufsweg und zeigen, was Pflege im besten Sinne bedeutet.“

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