Die Stadt Höxter hat ihre im März vom Rat beschlossene Resolution zur zukünftigen Verkehrsführung an der Weserbrücke an den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer übergeben. Bürgermeister Daniel Hartmann überreichte das Dokument gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Rates der Stadt Höxter im Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Unterstützt wird das Anliegen von dem heimischen Landtagsabgeordneten Matthias Goeken, der sich für die Belange der Stadt Höxter in dieser Frage einsetzt. Auf seine Initiative hin kam auch der Gesprächstermin mit Verkehrsminister Oliver Krischer zustande, bei dem die Resolution persönlich übergeben und die Position der Stadt Höxter erläutert werden konnte.
Mit der Resolution setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für den Schutz der historischen Altstadt und gegen eine zukünftige Führung des Schwerlastverkehrs durch das Stadtzentrum. Hintergrund ist der geplante Neubau der Weserbrücke. Nach derzeitigen Planungen könnte der Lkw-Verkehr nach Fertigstellung der neuen Brücke wieder durch die Innenstadt geführt werden.
Der Rat der Stadt Höxter spricht sich stattdessen dafür aus, die Südumgehung erneut in die Verkehrsplanungen aufzunehmen und die Voraussetzungen für eine dauerhafte Entlastung der Altstadt vom Schwerlastverkehr zu schaffen.
„Mit dieser Resolution bringen wir die gemeinsame Haltung des Rates der Stadt Höxter nach Düsseldorf. Unser Ziel ist klar: Der Schwerlastverkehr darf nicht wieder durch die historische Altstadt geführt werden. Die Menschen in Höxter verdienen eine Lösung, die Lebensqualität, Denkmalschutz und moderne Verkehrsplanung miteinander verbindet. Deshalb werben wir nachdrücklich dafür, die Südumgehung ernsthaft zu prüfen und die Stadt Höxter frühzeitig in alle weiteren Planungen einzubeziehen“, betonte Bürgermeister Daniel Hartmann bei der Übergabe.
Verkehrsminister Oliver Krischer nahm die Resolution entgegen und betonte die Bedeutung des weiteren Austauschs: „Die zukünftige Verkehrsführung an der Weser ist für die Region von großer Bedeutung. Mir ist wichtig, die Anliegen der Stadt Höxter und ihrer Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die weiteren Überlegungen einzubeziehen.“
Die Resolution fordert die Landesregierung unter anderem auf, die Planungen für die künftige Verkehrsführung an der Weser in enger Abstimmung mit der Stadt Höxter voranzutreiben, die Bedeutung des Projekts entsprechend hoch zu priorisieren und die Südumgehung als langfristige Lösung zur Entlastung der Innenstadt zu berücksichtigen.
Mit der Übergabe der Resolution unterstreicht die Stadt Höxter ihren Einsatz für eine nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsentwicklung sowie den Schutz ihrer historischen Altstadt.